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Spreu und Weizen trennen sich bei der 41. offenen Stadtmeisterschaft.

Teilnehmerrekord beim ersten Monatsblitz 2019 / 2020.

In der Zeit vom 30.8. bis zum 18.10. beginnt das Jugendtraining bereits um 17 Uhr!

Herzlich willkommen auf unserer Website!

Wir treffen uns jeden Dienstag und Freitag um 20 Uhr im
AWO Bildungswerk Rhein- Oberberg e.V., Am Birkenbusch 59, 51469 Bergisch Gladbach.
Gäste sind jederzeit willkommen. Schauen Sie doch einfach einmal unverbindlich vorbei. Spielen Sie mit oder schauen Sie einfach zu. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Kinder und Jugendliche trainieren bei uns freitags ab 18:00 Uhr (in der Zeit vom 30.8. bis zum 18.10. 2019 ab 17:00 Uhr). Für Anfragen stehen wir per E-Mail unter kontakt@bsf1923.de zur Verfügung.

Aktuelles:

BSF 2 verliert deutlich zum Saisonstart in der Bezirksliga 10.09.2019

 

Erwartungsfroh fuhren wir in der Stammbesetzung zum Auswärtsspiel nach Rodenkirchen. Nach der freundlichen Begrüßung des Gastgebers konnte der Wettkampf pünktlich um 11.00 Uhr beginnen.

In folgender Reihenfolge lief der Wettkampf ab:

Nach etwa 3 Stunden Spielzeit einigten sich am Brett 6 Stefan Gutt und sein Gegner mit Remis. In defensiver Stellung war die Entscheidung nachvollziehbar.

Dann folgte die Niederlage von Andreas Dreiocker am Brett 3. Durch fehlerhaftes Eröffnungsspiel hatte Andreas stets um Ausgleich kämpfen müssen. Schließlich wurde sein König über das Brett gescheucht und konnte den Angriffen nicht mehr standhalten.

Es folgte ein Lichtblick für uns: Burkhard Behle am Brett 7 gewann seine Partie. Kleine Vorteile hat Burkhard weiter ausbauen können und im Turmendspiel zum Sieg verwirklicht

.Nun stand es also 1,5:1,5. Leider wurden alle weiteren Partien verloren.

Als nächstes verlor Wolfgang Preiß am Brett 4. Wolfgang hatte Schwierigkeiten seinen Damenflügel zu entwickeln Sein Gegner nutzte die Schwächen konsequent aus.

Kurz danach stellte Andreas Winckler, nach einer Springegabel, Material ein. Dies war sicher nicht nöitig. Die Stellung war noch völlig offen. Schade, zu diesem Zeitpunkt ein überraschender Verlust.

Jetzt musste schon ein Wunder geschehen, sollte der Wettkampf nicht verloren gehen.

Mittlerweile stand Volker Kühnast am Brett 5 vor größeren Problemen. Zum einem gab es Zeitnot zum anderen verfügte sein Gegner über eine starke Bauernmehrheit am Königsflügel und über die offene Linie konnte der Turm zum finalen Angriff ansetzen.

Der Wettkampf war entschieden. Es stand jetzt 4,5:1,5 für Rodenkirchen.

Es spielten noch unseren beiden Spitzenbretter.

Tomislav Radic am Brett 2 versuchte zwar alles, aber sein Gegenüber hat sich nicht beirren lassen und den Sieg souverän nach Hause gebracht.

Es spielte jetzt nur noch unser Vereinsmeister Roman Tövs am Brett 1. Roman hatte einen sehr starken Gegner (DWZ über 2200). Im Mittelspiel verlor Roman die Qualität. Sein Gegner spielte das Endspiel sehr überzeugend, sodaß Roman die Partie verlor.

Ein hochverdienter Sieg der Gastgeber aus Rodenkirchen. In dieser Form ist Rodenkirchen sicher ein Aufstiegsfavorit.

Wir hatten dagegen einen rabenschwarzen Tag erwischt. Nach dem knappen Abstieg aus der Verbandsliga hatten wir uns den Start in der Bezirksliga anders vorgestellt.

Der nächste Wettkampf fndet am 06.Oktober statt. Im Heimspiel empfangen wir dann SG Niederkassel 3..

Stefan Gutt , Mannschaftsführer BSF 2

 

BSF 1 starten mit 1:7 Niederlage in die NRW-Klasse 09.09.2019

 

Im ersten Saisonspiel in der der neu gegründeten NRW-Klasse mussten die Spieler der BSF gegen den Aufstiegsaspiranten aus Langenfeld eine hohe Niederlage hinnehmen. Bei 6 Niederlagen und 2 Remis konnte kein einziger Sieg eingefahren werden. Damit befinden wir uns, wie erwartet, bereits nach dem ersten Saisonspiel als Tabellen- Letzter im Abstiegskampf.

Schiedsrichter Alex Kneutgen startete das Match pünktlich und hatte mir dem fair geführten Kampf keine Probleme. Zu Beginn sah es gar nicht so schlecht aus, da die BSF-ler in der Eröffnung an allen Brettern gut mithalten konnten. Dann ab er erspielten sich die Langenfelder Zug um Zug Vorteile und zeigten, dass besseren DWZ- Zahlen auch berechtigt sind und die Trauben in der NRW-Klasse hoch hängen.

Als erstes musste Ihr Berichterstatter an Brett 6 die Waffen strecken. Ich hatte in der Eröffnung mit Weiß einen Bauern für gutes Spiel auf der c-Linie geopfert. Mein Gegner nutzte meine Ungenauigkeiten, wehrte alle Drohungen ab und gewann das Endspiel mit dem Mehrbauern.

Stefan Bosbach stand am Spitzenbrett mit Schwarz lange solide aber recht passiv. Leider gelang es ihm nach Verlust der Rochade nicht, seine Türme zu verbinden und er musste sich schließlich dem Druck seines Gegners mit einer DWZ von 2203 geschlagen geben.

Auch Manfred Harringer an Brett Zwei sah sich einem sehr starken Gegner gegenüber. In der französischen Eröffnung mit den weißen Steinen stand er nach der Eröffnung ausgeglichen. Langsam, aber sicher übernahm der Langenfelder Spieler die Initiative und griff am Königsflügel mit g5 an. Schließlich musste sich Manfred dem Angriff seines Gegners beugen.

Philipp Gelsok zeigte sich am fünften Brett wieder gut vorbereitet. Gegen seinen um 200 DWZ- Punkte stärkeren Gegner hielt er die Partie mit Schwarz immer im Gleichgewicht und sicherte sich souverän das Remis.

Auch Harm-Wulf Thelen konnte ein Remis erzielen. Nach einem interessanten Spielverlauf in der französischen Eröffnung stand er beim Remis-Angebot seines Gegners im Springerendspiel sogar leicht besser.

Oswald Gutt hatte es mit den Weißen Steinen mit Frank Reinemer, der bei den BSF gut bekannt ist, zu tun. In der sehr komplizierten Stellung ergab sich nach der Zeitnotphase eine interessante Figurenkonstellation: Gegen Oswalds 2 Türme + Läufer + Springer hatte Reinemer eine Dame und einen Springer und 2 Freibauern. Diese reicht ihm letztlich zum Sieg obwohl sich Oswald sehr zäh verteidigte.

Christian Heckötter an Brett Drei geriet nach der Eröffnung in eine solide, aber sehr defensive Stellung, aus der er schließlich mit einem Minusbauer mit guten Remis-Chancen im Turmendspiel herauskam. Mit eine feinen Endspieltechnik gewann sein Gegner schließlich einen zweiten Bauner und damit die Partie.

Hans-Josef Weiser hatte sich am vierten Brett lange Zeit eine bessere Stellung erspielt. Gegen einen isolierten Bauer baute er starken Druck auf und hielt seinen Gegner in der Defensive. Als alle mit einem Remis rechneten, überzog „Juppi“ die Stellung und wurde gnadenlos ausgekontert. Schade, doch auf diese Leistung kann er sicherlich aufbauen.

Im zweiten Saisonspiel fahren die BSF-ler im Oktober zum Auswärtsspiel beim SV Hilden 1. Hier rechnet sich Mannschaftsführer Oswald Gutt mehr aus und hofft mindestens auf ein Remis.

Referent für Öffentlichkeitsarbeit
Jochen Eilers

Die 41. offene Stadtmeisterschaft von Bergisch Gladbach im Schach ist gestartet 04.09.2019

Am Freitag, 30.08.2019, eröffnete der Vorsitzende der Bergischen Schachfreunde Oswald Gutt pünktlich um 19.00 Uhr in der AWO die 41. Stadtmeisterschaft im Schach.

Mit insgesamt 38 Teilnehmern wurde die Rekordbeteiligung von 48 Schachfreunden 2018 leider nicht ganz erreicht. Trotzdem ist die Teilnehmerzahl zufriedenstellend. Alle Preiskategorien inkl. des Damenpreises können lt. Turnierleiter Stephan Roder vergeben werden, da überall genug Mindest-Teilnehmer vorhanden sind.

Gespielt werden 7 Runden nach Schweizer System, um den Stadtmeister 2019 zu ermitteln.

Titelverteidiger Andreas Kuhn aus Niederkassel

 

Angeführt wird das Feld von Jochen Eilers von den BSF mit einer DWZ von 2003. Vorne in der Setzliste befinden sich die „üblichen Verdächtigen“, Seniorenstadtmeister Alexander Ljuboschiz, Titelverteidiger Andreas Kuhn (Foto) und Oswald Gutt, die wieder zu den Turnierfavoriten zählen. 

 

 

Mit den Geschwistern Nathalie und Lisa Nölle, sowie Katja Bosbach kämpfen auch wieder drei weibliche Teilnehmerinnen um den Damenpreis.

In der ersten Runde wurde bereits an allen Brettern hart gekämpft. Letztlich setzten sich aber alle Favoriten durch.

Die nächste Runde findet am Freitag, 06.09 um 19.00 Uhr statt und lässt wieder spannende Spiele erwarten. Alles Infos stehen auf der Homepage der BSF unter „41. Offene Stadtmeisterschaft Bergisch Gladbach 2019“

Jochen Eilers

Referent für Öffentlichkeitsarbeit

Auftaktsieg für BSF 3 02.09.2019

Nach dem letztjährigen Abstieg der 3. Mannschaft begann die Mission Wiederaufstieg am 01.09.2019 mit dem ersten Spieltag der Bezirksklasse West. Wir waren Gastgeber für die 8. Mannschaft der SG Porz. Während unsere Mannschaft fast in Bestbesetzung „auflaufen“ konnte, brachte unser Gegner die „Jugend forscht“-Abteilung an die Bretter. Der jüngste unserer Gegner war ganze 9 (!) Jahre alt, der älteste mit 15 auch immer noch im Jugenbereich! Bemerkenswert!

Der Wettkampf begann für uns direkt mit einem Vorteil, da die Porzer krankheitsbedingt nur 7 Bretter besetzen konnten und Ingo somit kampflos einen Punkt beisteuern konnte. Dieser wurde allerdings direkt wieder fast hergegeben, da einer unserer Neuzugänge – Nuh Türkkan – am 1. Brett gegen seinen jugendlichen Gegenspieler frühzeitig die Waffen strecken musste. Etwas besser machte es später Philipp Nichte, der am 2. Brett in ausgeglichener Stellung remis spielte. Somit stand es nach Brettpunkten 1,5:1,5, auf Grund der in der letzten Saison eingeführten Wertung führten wir aber noch hauchdünn mit 6:5. Christian Eberl an Brett 7 gewann frühzeitig in der Eröffnung eine Figur und konnte diesen Vorteil nach einiger Gegenwehr seines Gegners dann in einen Sieg umsetzen – 2,5:1,5. Anschliessend einigten sich Andreas Oster-Daum an Brett 8 und Thomas Kremer an Brett 6 mit ihren Gegnern auf Remis, womit wir weiterhin mit 3,5:2,5 in Front lagen.

Überzeugte bei seinem ersten Einsatz: Wolfgang Krug

An Brett 4 hatte inzwischen unser 2. Neuzugang Wolfgang Krug einen Bauern gewonnen und baute diesen Vorsprung kontinuierlich aus. Durch einen weiteren Bauerngewinn, verbunden mit einer Kombination aus Fesselung und Springergabel gewann er eine weitere Figur und anschliessend auch die Partie.

An Brett 3 spielte „Rückkehrer“ Frank Lobbes (nach einem Jahr Stammersatz) gewohnt zuverlässig und eroberte im Mittelspiel schliesslich einen Bauern. Er entwickelte immer mehr Druck, da Franks Figuren alle mitspielten, während sein Gegner einen seiner Türme nicht ins Spiel bringen konnte. Nach einem weiteren Bauerngewinn durch Frank, verbunden mit einer sehr druckvollen Stellung, gab sein Gegner die Partie schliesslich auf. Somit gewannen wir unser 1. Spiel mit 5,5:2,5 bzw. mit 19:12 und konnten uns direkt an die Tabellenspitze setzen.

Am 29.09. geht es weiter, der Gegner wird in einem Auswärtsspiel SV Hürth-Berrenrath 2 sein.

Oswald Gutt feiert seinen 60. Geburtstag 19.08.2019

 

Lieber „alter Os“,

hiermit möchte ich Dir im Namen des Vorstands und aller 107 Mitglieder der Bergischen Schachfreunde (BSF) ganz herzlich zum 60. Geburtstag gratulieren!

„Unermüdlicher Botschafter des Schachsports“, so titelte die Stadt Bergisch Gladbach 2015 treffend eine Pressemitteilung anlässlich der Verleihung Deiner Ehrennadel durch den Bürgermeister der Stadt Bergisch Gladbach, Lutz Urbach. Diese Auszeichnung war sicherlich der Höhepunkt in Deiner ehrenamtlichen Vorstandsarbeit und selten so verdient und angebracht, wie bei Dir!

Du vertrittst unseren schönen Sport weit über die Grenzen des Vereins und des Kölner Schachverbandes (KSV) hinaus! Und Du kannst auf eine beeindruckende Karriere als Schachvorstand und -spieler zurückblicken.

Eigentlich als Spätstarter, nämlich erst im Alter von 22 Jahren, hast du 1982 mit dem Vereins-Schach begonnen. In Deinem ersten Verein, dem ISV Freibauer Eikamp, packten Dich schnell Leidenschaft und Ehrgeiz. Unter den Fittichen Deines Mentors, Manfred Weber, hast Du erfolgreich die ersten Erfahrungen als Funktionär gemacht und wurdest Turnier- und Jugendwart. Im Jahr 1990 kamst Du dann hochmotiviert zu den BSF. Eine Woche später bei der nächsten Mitgliederversammlung wurdest Du, wie sollte es anders sein, gleich zum Turnierleiter gewählt.

Seit 2000 bist Du jetzt Vorsitzender der BSF, Deines Vereins! Für dieses Amt bringst Du alle wichtigen Eigenschaften in hohem Maße mit: Einsatzbereitschaft, Organisationsfähigkeit, strukturiertes Arbeiten und Empathie. Wenn es sein muss, kannst Du auch unliebsame Entscheidungen treffen. Deine beste Eigenschaft ist aber sicher Dein rhetorisches Talent. Es heißt zu Recht, dass Du sogar den Bürgermeister unter den Tisch reden kannst. 😊

Als ich 2002 zu den BSF kam, fand ich einen hervorragend geführten Verein vor und fühlte mich sofort wohl und gut aufgenommen.

Ohne Dich wäre unser Verein sicherlich nicht da, wo er jetzt steht. Gemeinsam mit Deinem hervorragenden Vorstandsteam hast die BSF zu einem der größten und erfolgreichsten Vereine im KSV mit über 100 Mitgliedern gemacht.

Neben unserem organischen Wachstum konnten wir im Laufe der Zeit auch Schachfreunden aus Vereinen, die sich mangels Mitglieder auflösen mussten, eine neue „schachliche“ Heimat gegeben. Ein besonderer und weitsichtiger Coup von Dir war es, mit Thomas Freundlieb einen professionellen Trainer zu engagieren, um die Jugendarbeit zu fördern. Aktuell über 30 Kinder und Jugendliche im Verein sprechen hier eine deutliche Sprache.

Neben der Funktionärstätigkeit im Verein und im KSV hast Du es aber auch zu einem sehr starken Spieler gebracht. Das musste ich selbst in unseren zahlreichen Begegnungen, besonders im Supercup, mehrfach schmerzlich erfahren. ☹ Mit einer aktuellen DWZ von ca. 1900 hast Du der ersten Mannschaft als Spieler und Mannschaftsführer viele Jahre geholfen und etliche Punkte eingefahren.

Deine zahlreichen Titel im Verein und KSV kann ich gar nicht aufzählen. Deine größten Erfolge waren aber sicher der Gewinn des KSV-Dähne-Pokals 2009 mit dem Sieg über den Eikamper Spitzenspieler Wolfgang Wieferig und der aktuelle Aufstieg mit der 1. Mannschaft in die NRW-Klasse.

Bestimmt hast Du noch viele ambitionierte Ziele als Schachspieler. Der Klassenerhalt in der NRW-Klasse, der ein oder andere Titel und eine DWZ noch einmal über 2000 sind sicherlich machbar. Viel Erfolg hierbei. Und ganz wichtig: Bei allem Ehrgeiz habe ich Dich immer als ausgesprochenen fairen Sportsmann kennengelernt! Daher bist du auch im ganzen Kölner Schachverband sehr beliebt und der Name Gutt ist überall respektiert und angesehen.

 

Privat haben wir viele schöne Schachturniere, vor allem in Dresden, gemeinsam bestritten. Hier haben wir uns 1999 – wie könnte es anders sein – an der Theke in der Hotelbar kennen gelernt. Die vielen geselligen Abende in der Leubnitzer Höhe, ein dem Turniersaal nahelegendes Restaurant, haben wir im Laufe der Jahre in gemütlicher Runde mit BSF-lern, weiteren Schachfreunden und unseren damaligen Frauen sehr genossen. Beeindruckt waren wir alle von Deiner launigen und humorvollen Art, zu unterhalten, dem parodistischen Talent und Deinen enzyklopädischen Kenntnissen der alten James-Bond Filme.

Eine kleine Schwäche muss ich in diesem Rahmen aber auch ansprechen. Leider bist Du Fan von Fortuna Düsseldorf, das ist natürlich als Mitglied des KSV sehr bedenklich 😊. Aber nobody is perfect.

Wir Bergischen Schachfreunde sind stolz, einen Vorsitzenden wie Dich zu haben, und wünschen Dir und uns zu Deinem Jubiläum nur eins:

„Mach noch viele Jahre weiter, Os!“

oder um es mit Deinen Worten zu sagen:

„Was ist denn wichtiger? …“ 😊

Dein langjähriger Schach-Weggefährte
Referent für Öffentlichkeit

Jochen

Sommerinterview mit unserem Jugendtrainer Thomas Freundlieb 07.08.2019


Thomas Freundlieb arbeitet hauptberuflich als Diplom-Sozialarbeiter und ist seit einigen Jahren nebenberuflich Schachtrainer. Seit 3 Jahren betreut er als Jugendtrainer den Nachwuchs der Bergischen Schachfreunde. Grund genug, ihm einige Fragen zu stellen….

 

In welchem Alter und wie kamst Du zum Schach? Wo spielst Du aktuell?

Meine erste Turnierpartie habe ich 1986 im Alter von 15 Jahren gespielt. Damals fing man oft erst später als heute damit an, Schach im Verein zu spielen. Aber 15 war selbst zu dieser Zeit ein spätes Einstiegsalter. Ein anderer Jugendlicher, den ich kennenlernte, spielte bereits in einem Schachverein und da ich die Spielregeln schon kannte, wurde ich einfach mal zum Training mitgenommen. Seitdem bin ich dabei. Vor 6 Jahren bin ich zur SG Niederkassel gekommen und spiele dort auch immer noch so oft wie möglich selbst in einer Mannschaft.

Welche Ziele hast du noch im Schach?

Meine Ziele betreffen derzeit eher die Trainertätigkeit als das eigene Spielen. Ein Ziel ist es, durch harte Arbeit die Trainingsteilnehmer/innen Schritt für Schritt so weit wie möglich voranzubringen. Natürlich spiele ich auch selbst immer noch gerne, aber es gibt hier schon Einschränkungen wegen fehlender Zeit.

Warum bist Du Schachtrainer geworden? Das ist doch eher ungewöhnlich, oder?

Zunächst wollte ich einfach meine Kenntnisse auf diesem Gebiet erweitern. Angefangen hat dann alles 2010 mit der Ausbildung zum C-Trainer. Die folgende Entwicklung war nicht von Anfang an geplant. Die sich bietenden Gelegenheiten, die Tätigkeit als Schachtrainer auszuweiten, habe ich aber immer gerne ergriffen.

Die bist Du vor 3 Jahren zu den BSF gekommen? Gab es da schon eine Jugendarbeit?

Oswald Gutt, der 1. Vorsitzende der Bergischen Schachfreunde, ist ja schon sehr lange passives Mitglied bei der SG Niederkassel. Dort lief bereits damals die Jugendarbeit sehr gut und Oswald wollte auch etwas für die Jugendarbeit in Bergisch Gladbach tun. Wir kamen über die Möglichkeiten ins Gespräch und ich hatte die Gelegenheit, 2016 mein Konzept dem Vorstand der Bergischen Schachfreunde vorzustellen. Daraus entwickelte sich die längerfristige Zusammenarbeit. Mit den damals wenigen Kindern und Jugendlichen im Verein wurde die Arbeit nach dem neuen Konzept begonnen.

Seit Deiner „Amtsübernahme“ hat sich bei Zahl der Kinder und Jugendlichen im Verein viel getan. Du machst hier einen hervorragenden Job! Bitte beschreib mal die Entwicklung aus Deiner Sicht.

Erstmal vielen Dank für das Kompliment. Dieses sollte aber dem ganzen Team gelten. Es ist gelungen, viele Vereinsmitglieder für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu gewinnen. Nur so ist Erfolg möglich. Wichtig ist auch ein langer Atem, um das Erreichte dauerhaft zu sichern.

Siehst Du bei den BSF Talente, die mittelfristig den Sprung in die erste oder zweite Mannschaft schaffen könnten?

Ja, da gibt es sicher einige Kinder und Jugendliche mit dem notwendigen Potenzial. Es ist aber immer auch die Frage, wie viel Arbeit jede/r Einzelne investiert, um im Schach voranzukommen. Mal sehen, was die Zukunft bringt.

Was würdest Du diesen Spielern bzgl. des Trainings und für ihre Entwicklung empfehlen?

Die regelmäßige Teilnahme am Training reicht alleine nicht aus, es sollten auch möglichst viele Turnierpartien gespielt werden. Außerdem ist es wichtig, ab einem gewissen Alter Eigeninitiative zu entwickeln. Dazu gehört auch der feste Wille, auf diesem Gebiet voranzukommen. Die Anleitung zum selbstständigen Arbeiten wird dann von den Trainern gegeben.

Wie siehst Du die zukünftige Entwicklung unserer Jugendarbeit? Ist der Verein Deiner Meinung hier gut aufgestellt?

Im Moment sieht alles gut aus, auch wenn es immer ein paar Punkte gibt, die noch verbessert werden können. Aber man muss aufpassen, dass man sich nicht auf bereits erreichten Erfolgen ausruht. Eigentlich geht es ja jetzt erst richtig los.

Das Interview wurde geführt von
Jochen Eilers
Referent für Öffentlichkeitsarbeit

Unser Vorstandsmitglied Christian Eberl – ein Kurzportrait 01.08.2019

 

Jeder Verein lebt vom großen Engagement ehrenamtlicher Mitarbeiter, ohne die er nicht existieren kann. Sie stehen oft in der zweiten Reihe und treten nach außen nur selten in Erscheinung, sind aber unverzichtbar.

Unser langjähriges Vorstandsmitglied Christian Eberl, der in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag feierte, ist hierfür ein hervorragendes Beispiel.

Christian trat 2006 in den Verein ein und übernahm schon kurz darauf zahlreiche Ehrenämter. Seit 2010 bekleidet er Vorstandsamt des Schatzmeisters. Diese anspruchsvolle und zeitintensive Aufgabe in einem Verein mit über 100 Mitgliedern erledigt er seitdem hervorragend und mit großer Akribie. Es ist bisher noch keinem Kassenprüfer gelungen, einen „noch so kleinen Fehler“ zu finden, auch nicht dem Autor dieser Zeilen 😊, der es des öfteren versucht hat. In den Jahreshauptversammlungen ist Christian zu jeder Buchungsposition immer auskunftsfähig.

Weiterhin verantwortet Christian die An- und Abmeldungen der Mitglieder im Online-Portal des SB NRW und die Rangfolgemeldungen der Mannschaften. Auch kurzfristige Neuanmeldungen am letzten Tag der Meldefrist erledigt er mit einem Lächeln.

Zusätzlich unterstützt er die Jugendarbeit an den Trainingsterminen auf vielfältige Art, z.B. indem er mit den Kindern die Diplomhefte durcharbeitet und die Prüfungen durchführt.

Das sollte eigentlich als Ehrenamt reichen. Aber weit gefehlt. Christian ist Mannschaftsführer der dritten Mannschaft und sorgt an den Spieltagen für eine vollständige Mannschaft. Jede neue Saison ersetzt er die Abgänge „nach oben“ und bietet eine konkurrenzfähige Mannschaft auf.

Außerdem lässt er es sich nicht nehmen, bei Vereinsturnieren im Duett mit dem 2. Vorsitzenden persönlich die Küche zu betreiben. Seine Frau Elke unterstützt ihn dabei durch das Backen leckerer Kuchen, die sich immer großen Zuspruchs erfreuen. Hierdurch wird jeweils ein schöner Betrag in die Vereinskasse gespült.

Neben seiner ehrenamtlichen Arbeit ist Christian auch ein guter Schachspieler. Er spielt seit dem zehnten Lebensjahr Schach und hat in einer Schulschach-AG angefangen. Mit seiner aktuellen respektablen DWZ von 1626 ist es ihm in diesem Jahr trotz großer Konkurrenz gelungen, souverän in die Meisterklasse der BSF Vereinsmeisterschaft aufzusteigen. Auch in den Mannschaftskämpfen lehrt er manchen Gegner das Fürchten.

Aktuelle Ziele im Schach sind der Aufstieg mit „seiner“ dritten Mannschaft in die Bezirksliga und die Verbesserung der DWZ. Langfristig möchte er einmal an der Kölner Stadtmeisterschaft teilnehmen und sicherlich einmal gemeinsam mit seinem Sohn Niels in einer Mannschaft spielen.

Aufgewachsen ist Christian in Harzgerode im Landkreis Harz. Beruflich arbeitet er als Software-Entwickler im Baubereich. Verheiratet ist er mit Ehefrau Elke, die ihn vorbildlich unterstützt. Er hat zwei Söhne, von denen einen, Niels, ebenfalls die Schachleidenschaft gepackt hat.

Und das Wichtigste zum Schluss: Christian ist vor allem eins: Ein super-sympathisches, immer gut gelauntes und sehr beliebtes Vereinsmitglied!!!!

Die Bergischen Schachfreunde sagen „vielen Dank und weiter so!“ 😊

Referent für Öffentlichkeitsarbeit

Jochen Eilers

BSF-Saisonbilanz Teil 3: Jugendarbeit 25.07.2019

Zunächst hatte es gar nicht danach ausgesehen. Aber nun blickt Jugendleiter Hans-Josef Weiser auf eine insgesamt erfreuliche Saison 2018/2019 zurück.

Ein zufriedener Jugendleiter und stolze Sieger.

Im Juni 2018 frisch in sein Vorstandsamt gewählt, musste er gleich nach der Sommerpause feststellen, dass offensichtlich nur wenige Kinder und Jugendliche die zeitweilige Verschiebung des Trainings von Freitag auf Dienstag mitmachen konnten, die der Verein zur Vermeidung von Terminkollisionen mit der Schachstadtmeisterschaft festgelegt hatte.

Als dann endlich wieder freitags trainiert wurde, kamen zunächst nur fünf bis sechs Kinder, weil die anderen sich inzwischen für neue Freizeitgestaltungen entschieden hatten. Auch für die beiden Jugendmannschaften fanden sich anfangs nicht genügend Teilnehmer. Hans-Josef Weiser ließ jedoch nicht locker und rührte eifrig die Werbetrommel, führte persönliche Gespräche mit den Eltern und versandte immer wieder Einladungen und Informationen.

Schachtrainer Thomas Freundlieb bei der „Arbeit“.

Jugendtrainer Thomas Freundlieb und das Betreuerteam gaben ihr Bestes, ein attraktives Trainingsprogramm für Neuhinzugekommene und „alte Hasen“ zu gestalten. Und allmählich nahm der regelmäßige Besuch des Trainings wieder zu. Auch neue Kinder kamen; insgesamt gibt es seither mehr als zehn Neuanmeldungen.

Der erste Einsatz im Mannschaftskampf ist eine Herausforderung.

Die Neuhinzugekommenen wurden schnell integriert und so konnte die Teilnahme an den Jugendmannschaftskämpfen gesteigert werden. Allerdings musste die Überlegenheit der Topmannschaften aus Porz, Erftstadt und Kerpen diesmal noch anerkannt werden. Belohnung für einige Jugendliche war aber das Erreichen der ersten persönlichen Wertungszahl DWZ. Die sechste Mannschaft der Erwachsenen schaffte mit starker jugendlicher Beteiligung sogar den Aufstieg in die erste Kreisklasse des Kölner Schachverbandes.

Das Turniersimultan „Herr der Ringe“ war einer der Höhepunkte auf den Schacherlebnistagen.

Zu den traditionellen Schacherlebnistagen am Wochenende nach Ostern waren dann mit zehn Jungen und drei Mädchen zwischen 8 und 13 Jahren mehr Teilnehmer als jemals zuvor zu verzeichnen. Insgesamt sechs Betreuer hatten sich zur Verfügung gestellt und brachten mit neuen Ideen neuen Schwung.

Jan freut sich über den Gewinn des Pokals.

Zur Jugend-Vereinsmeisterschaft meldeten sich sogar insgesamt 18 Kinder und Jugendliche an. In drei Gruppen, eingeteilt nach der schachlichen Erfahrung, kämpfte „Jeder gegen Jeden“. Jan Bernecker gewann den Siegerpokal vor Timo Lietz und Julian Hoffmann. Gabriel Barek siegte in der Gruppe B vor Timo Bordich und Till Weiser, Roman Meisinger in der Gruppe C vor Artur Hermann und Noah Hetmank.

Zum Saisonende sind sich alle Betreuer einig: Diesmal soll es kein Sommerloch geben. In den Sommerferien ist daher ein durchgehendes freitägliches Angebot für Daheimgebliebene und Urlaubsrückkehrer geplant. Nach der Sommerpause bleibt es auch während der Schachstadtmeisterschaft beim Freitagstermin. Es sollen wieder zwei Jugendmannschaften gemeldet werden. Und die sechste Mannschaft setzt weiter auf jugendliche Beteiligung und strebt so den Klassenerhalt an.

Tobias Kügel gewinnt das 28. offene Schnellschachturnier „Helmut Stuhlmüller“ 23.07.2019

 

Am 20. und 21.07.2019 richteten die Bergischen Schachfreunde BSF das 28. Offene Schnellschachturnier „Helmut Stuhlmüller“ aus. Bei sommerlichen Temperaturen begrüßte der Vorsitzende der BSF, Oswald Gutt, die Rekordteilnehmerzahl von 43 hochmotivierten Spielern im Spiellokal in Bergisch Gladbach. Diese kamen zum größten Teil aus dem Großraum Köln, aber auch aus Bonn, Wermelskirchen, Remscheid, Bochum und sogar aus dem niedersächsischen Delmenhorst.

Unter der Turnierleitung von Stephan Roder und Andreas Oster-Daum wurden neun Runden nach Schweizer System, Bedenkzeit 30 Minuten je Spieler pro Partie, gespielt.

Von Beginn an wurde intensiv um die Plätze und Preisgelder gekämpft. Am Ende konnten sich insgesamt die Elo-Favoriten durchsetzen, wobei die Entscheidung um den ersten Platz erst in der letzten Runde fiel.

 

Hierbei setzte sich der Setzlisten-Erste und vereinslose Tobias Kügel letztendlich verdient mit 7,5 Punkten durch. Sechs Siege und drei Remis sind in dem starken Feld eine hervorragende Leistung. Herzlichen Glückwunsch!

 

 

 

 

 

Auf dem zweiten Platz landete mit Christian Bussard vom Kölner SK Lasker, ein Routinier, der mit sieben Punkten auch ungeschlagen blieb und nur ein Remis mehr als der Sieger abgab.

 

 

 

 

Die größte Überraschung gelang Martin Bigott von der SK Sülz-Klettenberg mit dem dritten Platz. Martin, der vom DWZ-Ranglistenplatz 15(!) gestartet war, erzielte ebenfalls sieben Punkte und spielte dabei gegen acht der zehn Erstplatzierten. Er verpasste den zweiten Platz nur hauchdünn aufgrund der etwas schlechteren Feinwertung.

Vorjahressieger Wilhelm Schulz aus Horrem landete mit sechs Punkten auf dem fünften Platz und war sicherlich nicht ganz zufrieden. Beste Spieler vom ausrichtenden Verein waren mit je 5,5 Punkten Oswald Gutt (Platz 10), Nachwuchstalent Philipp Nichte (Platz 11) und Turnierleiter Stephan Roder (Platz 14).

Aufgrund der hohen Beteiligung der Jugendlichen wurde die Anzahl der Jugendpreise nach Absprache mit dem „Schatzmeister“ Christian Eberl kurzfristig von einem auf drei erhöht.

Preisträger der U20 wurde Kevin Silber vom Delmenhorster SK .

Preisträger der U16 wurde Vincent Klugstedt von der SG Bochum.

Preisträger der U12 wurde Hamzaa Aldos vom SV Wermelskirchen.

 

Besonders erwähnenswert ist die „Reisegruppe“ aus dem 60 km entfernten Wermelskirchen. Jugendwart Henrik Möller hatte in seinem Verein ordentlich die „Werbetrommel gerührt“ und reiste mit insgesamt acht Teilnehmern, vor allem aus dem Jugendbereich, an.

Die BSF freuen sich über die rege Teilnahme aus Wermelskirchen.

Auch wenn einige junge Wermelskirchener eher im südlichen Bereich der Tabelle landeten, zeigten sich hier bereits aufstrebende Talente, u.a. mit Hamzaa Aldos, der den Jugendpreis U12 gewann. Jugendarbeit zahlt sich halt immer aus. Bester Spieler aus Wermelskirchen wurde allerdings mit Sascha Mohaupt ein Routinier und regelmäßiger Teilnehmer des Turniers auf dem vierten Platz.

Insgesamt herrschte eine sehr gute und faire Atmosphäre mit vielen hochklassigen Parteien. Die Teilnehmer waren von der guten Turnierorganisation und der guten Verpflegung durch Christian Eberl und Johannes Selbach wieder sehr angetan. Die Nachfrage nach Brötchen, Kuchen und Getränken war dabei so groß, dass die Küche schließlich komplett ausverkauft war 😊

Die BSF freuen sich auf ein Wiedersehen im Juli 2020

Referent für Öffentlichkeitsarbeit

Jochen Eilers

Jugend-Vereinsmeisterschaft 2019 09.07.2019

Nun wurde er endlich überreicht, der Pokal des Jugend-Vereinsmeisters der Bergischen Schachfreunde. Jan Bernecker hatte den Kampf um den ersten Platz schon vor Wochen für sich entschieden, konnte den Pokal aber erst am vergangenen Freitag in Empfang nehmen. Vorjahressieger Timo Lietz gratulierte fair und freute sich über seine diesjährige Urkunde für den zweiten Platz. Julian Hoffmann war im Endkampf Dritter geworden.

Insgesamt 18 Kinder und Jugendliche hatten sich im März zur ersten Runde der Meisterschaft angemeldet. In drei Gruppen, eingeteilt nach der schachlichen Erfahrung, kämpfte „Jeder gegen Jeden“. Am Ende siegte Gabriel Barek in der Gruppe B vor Timo Bordich und Till Weiser. Die Gruppe C wurde souverän von Roman Meisinger beherrscht. Den zweiten Platz teilten sich dort die beiden Jüngsten im Felde, Artur Hermann und Noah Hetmank.