Schach Verbandsliga: BSF 1 nach Sieg gegen Bayer Leverkusen kurz vor dem Aufstieg!

 

Im 9. Saisonspiel traf die 1. Mannschaft der BSF als Tabellenzweiter auf die 1. Mannschaft von Bayer Leverkusen. Bei einem Sieg gegen den Tabellenvierten konnten wir für eine Vorentscheidung in der  Aufstiegsfrage sorgen, da diese Saison ja drei Mannschaften aufsteigen. Entsprechend gingen wir das Match hochmotiviert und in Bestbesetzung „mit voller Kapelle“ an.

Leverkusen hatte einige Aufstellungsprobleme und trat mit drei Ersatzspielern an, was uns einen ersten psychologischen Vorteil einbrachte.

Als erstes einigte sich Ihr Berichterstatter am 4. Brett mit seinem Gegner auf ein Remis. Die Eröffnung war ausgeglichen und es wurden einige Figuren getauscht, so dass mein Gegner mein Remisangebot annahm.

erzielte die wichtige Führung: Hans – Josef Weiser

Hans- Josef Weiser hatte am 3. Brett nach der Alapin- Eröffnung mit Schwarz eine etwas passive aber solide Stellung und bot auch Remis. Sein Gegner spielte aber weiter und versuchte, mit dem nächsten Zug Druck aufzubauen. Dabei unterlief ihm aber ein taktischer Fehler, den „Juppi“ sofort ausnutze. Er gewann einen Bauern, darauf eine Qualität und wehrte jegliches Gegenspiel des Gegners ab. Kurz darauf gab dieser auf und wir hatten die psychologisch wichtige Führung erzielt.

An Brett 8 legte unser Vorsitzender Oswald Gutt nach. Nach der französischen Eröffnung war eine zweischneidige Stellung mit unterschiedlichen Rochaden entstanden. Oswald erwies sich dabei als der stärkere Spieler, der die Stellung besser eingeschätzt hatte, und gewann im Königsangriff. Stark, Os!

Am 7. Brett spielte Harm-Wulf Thelen gewohnt solide und erreichte eine optische Überlegenheit und einen Zeitvorteil. Leider fand er nicht den entscheidenden Durchbruch, so dass die Partei remis endete.

Stefan Bosbach geriet mit Schwarz am 1. Brett gegen den Leverkusener Spitzenspieler Michael Negele in die Defensive. Aufgrund des Drucks verlor Stefan die Qualität und damit die Partie. Auch wenn die Saison für Stefan bisher nicht optimal lief und er sich sicherlich mehr Punkte ausgerechnet hatte, ist es ihm hoch anzurechnen, dass er am 1. Brett immer wieder die Spitzenspieler der gegnerischen Mannschaften auffängt.

Am 6. Brett setzte Christian Heckötter seinen Gegner nach der Eröffnung unter Druck und ließ von Anfang an keinen Zweifel, wer die Partie gewinnt. „Hecki“ gewann einen Springer, setzte diesen souverän um und stellte den alten Vorsprung wieder her.

An Brett 5 war es Philipp Gelsok vorbehalten, mit seinem Remis den Mannschaftssieg zu besiegeln. Philipp stand die ganze Partie leicht besser, konnte aber den entscheidenden Schlag nicht setzen, auch weil sich sein Gegner umsichtig verteidigte. Beim anschließenden Endspiel „Turm mit ungleichen Läufern“ ließ Philipp nichts mehr anbrennen und brachte das Remis nach Hause.

Manfred Harringer stand am 2. Brett lange gut, verlor aber im Endspiel einen Bauern. Mit Glück und Geschick konnte er aber ein Remis erreichen.

Man sieht, wie wichtig es ist, in voller Besetzung zu spielen. Neben einer guten Mannschaftsleistung waren es diesmal die unteren vier Bretter, die mit zwei Siegen und zwei Remis den Sieg sicherstellten.

Jetzt sind wir fast aufgestiegen und wieder Tabellenführer. In den beiden letzten beiden Saisonspielen benötigen wir noch einen Punkt, was bei der guten Moral und Einsatzbereitschaft der Mannschaft hoffentlich klappt.

Im nächsten Saisonspiel spielen wir auswärts beim Tabellenzweiten SG Kalk/Deutz und wollen den Aufstieg hier „klarmachen“

 

Referent für Öffentlichkeitsarbeit

Jochen Eilers

Seniorenkampf Hürth-Berrenrath – Bergische Schachfreunde

Ein Bericht von Oswald Gutt

Am letzten Sonntag im März reisten die Bergischen Senioren zum letzten Seniorenwettkampf des Kölner Schachverbandes in der Saison 2018-2019 nach Hürth-Berrenrath. Leider hatten wir eine Runde zuvor als Tabellenführer gegen Brühl verloren und damit keine Chance mehr, den Titel zu erringen. Denn selbst bei einem Sieg in Hürth hätte wegen der dann bestehenden Punktgleichheit mit Brühl der direkte Vergleich gezählt, und der sprach nun mal zugunsten  der Vor-Eifeler.

Doch die Vize-Meisterschaft wollten wir schon, und so fuhr mit Manfred Harringer an Brett 1, dem Berichterstatter an 2 sowie den erfahrenen Kämpfern Horst Rosenauer und Arno Gnass an 3 und 4 ein starkes BSF-Quartett nach Hürth.

Überpünktlich angekommen erwartete uns und auch die Gastgeber eine unliebsame Überraschung: Der Hausmeisterschlüssel zum Spielraum im Schulgebäude passte auf keinen der Eingänge, und so hatte mein Vorsitzender-Kollege Stephan Pannier mit allen Händen und Handys damit zu tun, die Öffnung des Spiellokals zu organisieren, bevor die Karenzzeit abgelaufen war. Dies gelang schließlich, und wir verzichteten darauf, eine Zeitstrafe an die Gastgeber zu verhängen, die ohnehin schon genug ge-und entnervt waren.

Der Spielverlauf entwickelte sich kurios. Nachdem ich mit meiner Eröffnungswahl anfangs zufrieden sein konnte, verlor ich den Faden und sah mich bald mit einer Verluststellung konfrontiert. Doch hier lächelte mir Caissa zu, und ich gewann noch die bereits klar verloren geglaubte Partie. Der Rest ist schnell erzählt, denn an den übrigen Brettern zeigten alle eine sehr gute Leistung: Manfred erdrückte seinen Gegner, Horst überspielte seinen Kontrahenten in einem taktischen Handgemenge und unser „Obersenior“ Arno Gnass gewann eine Figur und wickelte schulmäßig in ein gewonnenes Endspiel ab.

Ein schöner Abschluss, der uns zum Erreichen des Titels in der kommenden Saison motiviert.

 

Neuer Großmeister für die Bergischen Schachfreunde!?

 

Sportlich läuft es für die 1. Mannschaft der BSF in der laufenden Saison in der Verbandsliga sehr gut. Mit sieben Siegen und nur einer Niederlage ist der Aufstieg, zu dem die ersten drei Plätze berechtigen, in Reichweite.

Die guten Leistungen der BSF sind auch im Bundeskanzleramt, bei der Schach-Fide, dem DSB und in internationalen Großmeisterkreisen nicht unbemerkt geblieben.

Aprilko Stanic

Aus dem Vorstandskreis tauchte jetzt ein Gerücht auf, dass im Falle des Aufstiegs ein spektakulärer Coup geplant ist. Nach unbestätigten Meldungen steht der Vorsitzende Oswald Gutt in Gesprächen mit dem kroatischen Großmeister Aprilko Stanic Dieser ist ein international bekannter Spitzenspieler mit einer ELO weit über 2600 und dürfte in Bergisch Gladbach ein großes Medienecho hervorrufen.  Connections zu kroatischen Schachspielern seit den Neunziger Jahren, die guten Beziehungen des in die Gastronomie von Bergisch Gladbach, sowie ganz alte Seilschaften des Referenten für Öffentlichkeit, Jochen Eilers, waren hier bei der Kontaktaufnahme sehr hilfreich. Stanic wurde auch schon bei einen Stuhlmüller- Turnier gesichtet…

Da GM Stanic sicherlich nicht ganz billig zu haben ist, werden unter den Mitgliedern Sponsoren für die Finanzierung gesucht. Oswald Gutt beruft sich auf seine präsidialeSchweigepflicht. Es sickerte aber vom Kassenwart C. Eberl durch, dass u. a. der Geschäftsführer eines Spielwarengeschäfts in Bensberg, ein international angesehener Steuerberater aus der 1. Mannschaft und ein Bankvorstand aus der 2. Mannschaft jeweils eine hohe Summe spenden könnten.

Stefan Bosbach, Spitzenspieler der 1. Mannschaft, will sein Brett aber nicht kampflos räumen. „Das Spitzenbrett wird ausgeblitzt“, so Bosbach auf eine Anfrage der Öffentlichkeitsabteilung. „Der soll mich erst mal besiegen“….

Wie auch immer, die BSF müssen erst mal den Aufstieg schaffen, dann kann die weitere Planung erfolgen…

Aber Träumen ist ja erlaubt 😊

Referent für Öffentlichkeitsarbeit

Jochen Eilers

Roman Tövs verteidigt den Titel des Vereinsmeisters bei den Bergischen Schachfreunden!

Freut sich über seine erfolgreiche Titelverteidigung: Vereinsmeister 2019 Roman Tövs

Was im Vorjahr noch als kleine Überraschung galt, wurde 2018/2019 bestätigt und wiederholt. Roman Tövs ist mit einer sehr guten Leistung erneut Vereinsmeister geworden und konnte seinen Titel erfolgreich verteidigen.

Roman, der mit einer aktuellen DWZ von 1880 als Setzlisten- Vierter in das Turnier gestartet war, erzielte 7,5 Punkten aus 10 Partien! Ein Zuwachs von 44 DWZ- Punkten und das Überspringen der Neunzenhunderter- Grenze war die verdientete elohnung!

Stark, Roman und herzlichen Glückwunsch!!

 

Ein ausführlicher Bericht mit allen wichtigen Informationen erfolgt nach Abschluss der Stichkämpfe

Referent für Öffentlichkeitsarbeit
Jochen Eilers

Vier BSF-ler beim Schachopen 2019 in Bad Wörishofen: ein Reise- und Turnierbericht von Jochen Eilers

Alljährlich findet Ende März ein Schachfestival mit 9 Runden in Bad Wörishofen, ausgerichtet von der Chess-Org GmbH unter der Leitung von Jürgen Wempe, statt. 2019 gab es wieder 2 Open (A- über 1600 und B- unter 2000 Elo) und ein Seniorenturnier. Die Turniere wurden im Kursaal der Stadt gespielt und waren hervorragend von Chess-Org organisiert.

Zusammen mit ca. 400! weiteren Teilnehmern reisten dieses Jahr mit Volker Kühnast, Stephan Roder, Gregory Yon und Ihrem Berichterstatter Jochen Eilers auch vier unerschrockene Vertreter der Bergischen Schachfreunde an.

In unseren Vereinstrikots gingen wir das B-Turnier motiviert und voller Tatendrang an.

Die Tagesabläufe waren immer gleich. Aufstehen, Frühstück, ein langer Spaziergang, intensive Spielvorbereitung in der Gruppe und danach individuell mit dem Laptop … Um 14 Uhr begann die Runde, die meistens ca. 4-5 Stunden inkl. der Analyse mit dem Gegner dauerte. Abends ließen wir den Tag mit einem bayerischen Abendessen und anschließender Partie- Analyse mit dem ein oder anderen Bierchen ausklingen… Herrlich!!!

Stephan Roder war als Ranglisten- 85er von insg. 93 Teilnehmern gestartet, hatte es dementsprechend mit starken Gegnern zu tun, und verlor die ersten beiden Partien. Er konnte sich aber im Verlauf des Turniers steigern. U.a. half auch die Vorbereitung gegen den „Rentner“ und „Orang Utah“ so dass Stephan schließlich auf achtbare 3,5 Punkte kam und 72. wurde.

Volker Kühnast fing vielversprechend an uns sammelte fleißig Punkte. Leider musste er das Turnier nach der 5. Runde krankheitsbedingt mit 3 Punkten abbrechen. Schade, Volkers Form war gut und er hätte sicherlich noch den ein oder anderen Punkt geholt.

Gregory Yon hatte sich als Setzranglisten- 61er insg. 50% der Punkte zum Ziel gesetzt. Er spielte gute und solide Partien, erzielte tatsächlich 4,5/9 Punkte und landete auf dem 51. Platz. Sein Ergebnis wäre noch besser gewesen und es hätte sogar zu einem Ratingpreis gereicht, wenn er in der letzten Partie seinen Qualitätsgewinn in einen Sieg hätte ummünzen können, aber es sollte nicht sein. Beim nächsten Mal klappt es bestimmt…

Ich war als Dritter der Setzliste mit einigen Ambitionen ins Turnier gegangen. Aus den Erfahrungen anderer Turniere, u.a. in Dresden, wusste ich aber, wie schwer ist, aufs Treppchen zu kommen. Mir gelang ein reicht gutes Turnier und ich landete mit 4 Siegen und 5 Remis schließlich auf Platz 6, punktgleich mit dem 4. und. 5.

 

Vielleicht hätte ich in der Mitte des Turniers bei 4 Remis in Folge etwas riskanter spielen können und es hätte zu einer noch besseren Platzierung gereicht. Mit dem Ergebnis und noch 50 € Preisgeld war ich aber letztlich mit dem Turnier zufrieden.

Bad Wörishofen ist ein schönes Kur- Städtchen und die Bedingungen während des Turniers und in der Gastronomie waren hervorragend. Wer ab 2020 ein Schachturnier in Verbindung mit Erholung und deftigem Essen sucht, ist hier sehr gut aufgehoben. Wir kommen bestimmt wieder.

Alle weiteren Turnierinfos finden man bei: ChessOrg-Schachfestival / Bad Wörishofen

Referent für Öffentlichkeitsarbeit

Jochen Eilers

Erste Saisonniederlage für die BSF 1 in der Verbandsliga

Konnte die 1. Saisonniederlage mit seinem Sieg leider nicht verhindern. Vorsitzender der BSF, Oswald Gutt

 

Im 8. Saisonspiel in der Verbandsliga mussten die BSF 1 gegen den SV Springer Hitdorf mit 14:18 die erste Saisonniederlage hinnehmen. Damit erhielten wir einen Rückschlag im Aufstiegskampf, der nun wieder völlig offen ist, und büßten die Tabellenführung ein.

Mit zwei Ersatzspielern fuhren wir nach Hitdorf, da mit Manfred Harringer und Philipp Gelsok zwei Stammspieler ersetzt werden mussten. Trotzdem gingen wir optimistisch in die Partie, weil mit Horst Rosenauer und Günter Mann zwei starke Routiniers nachgerückt waren.

Gegen die in Bestbesetzung angetretenen Hitdorfer fing der Kampf aber schon sehr unglücklich an. Horst Rosenauer hatte das versteckt liegende Spiellokal nicht gefunden und kam erst nach der Karrenzzeit an, so dass wir mit einer kampflosen Niederlage an Brett 7 starteten.

Am 8. Brett einigte sich Günter Mann mit seinem Gegner auf ein Remis, als es nach der Eröffnung ausgeglichen stand.

An Brett 6 holte Oswald Gutt unseren 1. Sieg. Nach dem Damentausch hatte der Gegner Oswalds Mehrbauer in Verbindung mit zwei starken Springen nichts entgegen zu setzen. Eine starke Leistung unseres Vorsitzenden, die bei uns wieder Hoffnung aufkeimen ließ.

Harm- Wulf Thelen hatte am 5. Brett eine sehr komplizierte Stellung mit beiderseitigen Chancen auf dem Brett. Gegen seine umsichtig spielende Gegnerin einigte er sich schließlich auf ein Remis.

Leider geriet Stefan Bosbach am Spitzenbrett nach der Eröffnung in eine defensive und schwierige Position. Daher musste er einen Läufer für zwei Bauer geben. Diesen Vorteil nutze sein Gegner im Endspiel schließlich aus.

Nun mussten aus den letzten drei Partien für einen Mannschaftssieg noch zwei Siege und ein Remis her. Ihr Berichterstatter hatte am 3. Brett in der Wiener Partie mit einem Läuferpaar und einem anschließenden Qualitätsgewinn eine technisch gewonnene Stellung erspielt. Nachdem ich alle Drohungen des Gegners abwehren konnte, gelang es mir nach einem Generalabtausch einen unaufhaltbaren Freibauern zu bilden und mein Gegner gab die Partie auf.

In den beiden letzten Partien, die remis verdächtig aussahen, kämpften Hans-Josef Weiser und Christian Heckötter um kleine Vorteile, da wir noch einen Sieg brauchten.

Christian Heckötter ging an Brett 4 für die Mannschaft ein hohes Risiko ein und spielte in einem Läuferendspiel mit gleicher Bauernzahl auf Gewinn. Leider überzog er dabei die Stellung und musste schließlich aufgeben, nachdem er zwei Remis- Angebote seines Gegners abgelehnt hatte.

Hans- Josef Weiser hatte am 2. Brett in einem Rossolimo-Sizilianer die ganze Partie eine leicht bessere Stellung. Als die Mannschaftsniederlage aber feststand, stellte er seine Gewinnversuche mit Läufer gegen Springer ein und gab die Partie Remis.

Im nächsten Spiel gegen Bayer Leverkusen am 07.04 könnte eine Vorentscheidung im Aufstiegskampf fallen. Bei einem Sieg oder einem Remis halten wir den Vorsprung auf Platz 4, was unsere Ausgangsposition für die beiden restlichen Spiele erheblich verbessern würde. Es bleibt spannend!

Referent für Öffentlichkeitsarbeit

Jochen Eilers

Die Vereinsmeisterschaft 2018/2019 geht in den Endspurt

Die Vereinsmeisterschaft der BSF 2018/2019 geht langsam in die heiße Phase und die Sieger, Auf- und Absteiger werden ermittelt. Eine Runde und die Nachholspiele sind noch zu absolvieren. Dabei geht es in allen 3 Gruppen noch spannend zu, da noch bisher keine Entscheidungen feststehen. Turnierleiter Stephan Roder, der das Turnier gewohnt souverän leitet, freut sich dabei über eine gute Termindisziplin bei den meisten Teilnehmern, so dass das Turnier pünktlich Ende März beendet werden kann.

In der A- Gruppe führt zurzeit Harm- Wulf Thelen mit 6 Punkten. Vorjahressieger Roman Töws und Manfred Harringer, die noch gegeneinander antreten müssen, liegen mit einigen noch offenen Nachholpartien dahinter in Lauerstellung. Auch Oswald Gutt hat noch Außenseiterchancen. Die Meisterschaft wird sicherlich erst nach der letzten Begegnung entschieden sein.

Im Abstiegskampf hat sich Türkhan Nuh mit seinem Sieg über Oswald Gutt wieder in eine bessere Ausgangslage gebracht. Auch Burkhard Behle, der auf dem letzten Platz liegt, hat noch Chancen.

In der B- Gruppe haben noch 5 Spieler Chancen auf den Aufstieg. Routinier Arno Gnass, der alle Partien absolviert hat, liegt mit 6, 5 Punkten in Führung. Auf dem 2. Platz hofft Gregory Yon mit 5, 5 Punkten und noch 2 offenen Partien auf einen Aufstiegsplatz. Auf Platz 3-5 liegen Hellmuth Böttger, Jürgen Hertling und Christian Eberl. Die letzten Spiele versprechen eine hohe Spannung.  Im Abstiegskampf kämpfen Turnierleiter Stephan Roder und Johannes Selbach und Hans Friske um den 9. Platz, der zum Klassenerhalt berechtigt. Andreas Oster-Daum ist aus dem Turnier ausgestiegen.

In der C- Gruppe führen Helmut Fey und David Zok das Feld mit jeweils 6 Punkten  an und dürften die beiden Aufstiegsplätze ergattern. Chancen haben auf den Plätzen 3 und 4 noch Wolfgang Zimmermann und Jan Magnus Bernecker.

Es bleibt überall spannend und Ende März wissen wir mehr 😊

Referent für Öffentlichkeitsarbeit
Jochen Eilers

Schach Verbandsliga: Die BSF sichern mit Sieg gegen Baumbach die Tabellenführung

 

Mit einem knappen, aber letztendlich verdienten 18:14 Sieg gegen den SC Baumberg 1 konnte die 1. Mannschaft der BSF die Tabellenführung behaupten und jetzt auf 2 Punkte gegenüber den Verfolgern aus Kalk und Leverkusen ausbauen.

Wir waren in Bestbesetzung angetreten und wollten im 7. Saisonspiel vor den entscheidenden Aufstiegsspielen unsere gute Ausgangsposition sichern. Dem entsprechend gingen wir motiviert zu Sache.

Und es ging gut los… An Brett 8 überspielte Oswald Gutt seinen Gegner schon in der Eröffnung und gewann eine Qualität, die er schon nach 2 Stunden routiniert in einen Sieg ummünzte.

An Brett 5 kam Christian Heckötter auch gut aus der Eröffnung und erspielte sich positionelle Vorteile. Sein Gegner opferte in schon schlechtere Stellung 2 Figuren für einen Matt- Angriff. Christian wehrte souverän alle Matt- und Dauerschach- Drohungen ab, so dass sein Gegner schließlich aufgeben musste.

 

Leider erhielten wir einen Dämpfer, als Philipp Gelsok an Brett 6 verlor. In einem scharfen Spiel mit entgegengesetzten Rochaden kam sein Gegner eher zum Königsangriff, der letztlich durchschlug.

Am 2. Brett spielte Manfred Harringer gewohnt solide. Leider konnte er sich keinen entscheidenden Vorteil erspielen und die Partie endete Remis.

Am Spitzenbrett geriet Stefan Bosbach mit Schwarz nach der Eröffnung in die Defensive. Trotz intensiver Gegenwehr verbesserte sein Gegner stetig die Stellung und konnte schließlich seinen Freibauer auf der B-Linie in seinen Sieg ummünzen.

An Brett 7 stand Harm-Wulf Thelen die ganze Partie über ausgeglichen. Harm- Wulf konnte die Partie aber immer wieder verkomplizieren und Drohungen aufstellen. Als alle schon mit einem Remis rechneten, unterlief seinem grober Gegner ein Fehler im Endspiel, der ihm die Partie kostete. Sicher war der Sieg etwas glücklich, aber hier zeigte sich mal wieder, dass sich „langes Kneten“ und „Kampfgeist bis zum Schluss“ auszahlen können.

An Brett 3 hatte sich Hans- Josef Weiser nach der Naydorf- Eröffnung im Endspiel einen Mehrbauer erspielt. Trotz intensiver Gewinnversuche musste er sich schließlich aber mit einem Remis zufrieden geben.

Die längste Partie des Tages spielte Ihr Berichterstatter Jochen Eilers. Ich hatte im geschlossenen Sizilianer einen Bauern geopfert und stand die ganze Partie über besser. Schließlich konnte ich ein Matt drohen, was der Gegner nicht mehr abwehren konnte. Als dem Gegner die Schachs ausgingen, gewann ich die Partie zum Endstand von 18:14.

Langsam geht es in die heiße Phase, da die 3 Erstplatzierten noch alle gegeneinander spielen. In der nächsten Runde spielen wir am 10.03 beim SV Springer Hitdorf 1, bevor es dann hintereinander gegen den Drittplatzierten aus Leverkusen und den Zweitplatzierten Kalk/Deutz geht.

Referent für Öffentlichkeitsarbeit

Jochen Eilers

 

BSF 1 verteidigt im Spitzenspiel mit einem Sieg gegen Langenfeld 2 die Tabellenführung in der Verbandsliga

 

Am 6. Spieltag in der Verbandsliga Nord trat die 1. Mannschaft zu einem echten Spitzenspiel beim Tabellenzeiten in Langenfeld an. Bei einem Sieg würden wir einen großen Schritt Richtung Aufstieg machen. Trotz des Ausfalls von Manfred Harringer gingen wir optimistisch in die Partie, da mit Patric Hennig ein guter Ersatz bereitstand und auch die Gegner mit 2 Ersatzspielern antraten.

Sicherte den ersten Punkt im Spitzenspiel: Harm-Wulf Thelen

Das Match begann auch recht vielversprechend. Am 6. Brett erspielte sich Harm- Wulf Thelen schon kurz nach der Eröffnung einen deutlichen Vorteil. Bei unterschiedlichen Rochaden gelang ihm ein durchschlagender Angriff auf den König, so dass sein junger Gegner schon nach 2 Stunden aufgab und Harm- Wulf damit die beruhigende Führung erzielte.

An Brett 7 und 8 ließen Oswald Gutt und Patric Hennig nichts anbrennen. Beide erzielten nach der Eröffnung ausgeglichene Stellungen und einigten sich mit ihren Gegnern auf ein Remis.

Leider erwischte Christian Heckötter am 4. Brett einen schlechten Tag. Obwohl er eigentlich theoretisch sehr versiert ist, verlor er schon in der Eröffnung zwei Bauern. Dazu stand sein König auf f7 und sah sich dem Angriff einiger gegnerischer Figuren gegenüber. Trotz zäher Verteidigung musste er schließlich eine Niederlage hinnehmen, so dass es zwischenzeitlich 2:2 stand.

Postwendend erzielte Philipp Gelsok am 5. Brett die erneute Führung. In einer zu Hause vorbereiteten Variante ließ er mit einen Gambit bereits im 2. Zug keinen Zweifel, wer das Spiel gewinnen würde. Er setzte seinen Gegner immer weiter unter Druck, so dass dieser in bereits schlechter Stellung eine Figur und damit die Partie verlor. Philipp hat in dieser Saison jetzt gegen starke Gegner 4:1 Punkte erzielt. Weiter so!

Ihr Berichterstatter Jochen Eilers stand am 3. Brett immer leicht defensiv, was sich bis ins Endspiel hinzog. Mein Gegner verpasste einige gute Züge, stand aber immer noch etwas besser. Daher nahm ich sein etwas überraschendes Remisangebot gerne an und sicherte uns einen halben Punkt.

Am Spitzenbrett hatte Stefan Bosbach die Partie eigentlich immer gut im Griff und einen Mehrbauern erspielt. Etwas brenzlich wurde es allerdings , als ein gegnerischer Bauer bis auf die 3. Reihe vordringen konnte. Mit Geschick und Umsicht ließ Stefan aber nichts anbrennen und spielte ebenfalls remis.

Die längste Partie des Tage spielte Hans- Josef Weiser an Brett 2. Er stand bis ins Endspiel immer leicht besser. Trotzdem versuchte sein Gegner alles, um das Remis und damit den Mannschaftsverlust abzuwenden. Routiniert parierte „Yuppi“ aber alle Drohungen des Gegners, so dass dieser nach über 60 Zügen und 5 Stunden Spielzeit seine Gewinnversuche einstellte und ein Remis anbot.

Somit haben wir dank einer starken Mannschaftsleistung hauchdünn mit 17:15 Punkten gewonnen und konnten nunmehr mit dem 6. Sieg in Folge den 1. Platz in der Tabelle behaupten. Damit rückt der Aufstieg immer näher. Beim nächsten Heimspiel am 10.02 gegen den SC Baumberg wollen wir hier einen weiteren Schritt machen.

Referent für Öffentlichkeitsarbeit
Jochen Eilers

Knapper Sieg der fünften Mannschaft gegen die SF Köln Müngersdorf

Sein Sieg brachte den Mannschaftserfolg: Joachim Werner

Ihren zweiten Saisonerfolg in der Bezirksklasse West erzielte am Sonntag die fünfte Mannschaft der Bergischen Schachfreunde durch ihren knappen Sieg bei den SF Köln-Müngersdorf. Ausschlaggebend war am Ende die neu eingeführte 3-Punkte-Regelung, die alle antretenden Spieler mit einem Punkt belohnt und Abwesenheit mit null Punkten bestraft. Für einen Sieg werden zwei Punkte, für ein Remis wird ein Punkt addiert.

Der Mannschaftskampf wogte lange hin und her: Schnell beendet waren die Partien von Julian Hoffmann (kampfloser Sieg), Helmut Fey (Remis) und Jan Bernecker (Sieg). Dann verloren Hans Friske und Johannes Selbach gegen ihre stark aufspielenden Gegner. Gemäß der 3-Punkte-Regelung stand es nun 9 : 10 aus Sicht der Gastgeber aus Müngersdorf. Christian Schüers erkämpfte ein Remis an Brett 1 und bewahrte zunächst den knappen Vorsprung der BSF. Dann musste sich Robert Dehl nach langem Kampf geschlagen geben und die Müngersdorfer führten mit 14 : 13.

Im letzten Kampf konnte nur noch ein Sieg den Mannschafterfolg der BSF sichern, aber Joachim Werner lag mit zwei Minusbauern zurück und hätte ein eventuelles Remisangebot seines Gegners kaum ablehnen können. Dieser fand aber im Eifer des Gefechts nicht die besten Züge und verlor bald sogar seinen Läufer; ein Vorteil, den Joachim Werner nicht mehr nehmen ließ. Er erzwang den Abtausch der verbliebenen Türme und brachte den gegnerischen König in lehrbuchreifem Stil in Zugzwang, so dass er einen gegnerischen Bauern nach dem anderen erobern konnte, ohne einen eigenen Bauern hergeben zu müssen. Der persönliche Sieg war gesichert und die Mannschaft hatte mit 15 : 16 (aus Sicht des Gastgebers) gewonnen.

 Johannes Selbach