1. Mannschaft nach dem Sieg gegen Eschweiler SC I auf dem 2. Platz in der Regionalliga

Im vierten Saisonspiel musste die erste Mannschaft der BSF zuhause gegen den Eschweiler SC I antreten. Wir traten in der Stammbesetzung an, Eschweiler allerdings mit einigen Ersatzleuten.

Karl-Heinz kümmerte sich wieder liebenswürdigerweise um die Getränkeversorgung.

Nacheinander kam es an den ersten drei Brettern bei Dawid, Philipp und Stefan in jeweils ausgeglichener Stellung zur Punkteteilung.

Hans-Ulrich brachte uns durch seinen Sieg in Führung.

Manfred profitierte davon, dass sein Gegner einen Springer einstellte und bald die Partie aufgab.

Unser Vorsprung vergrößerte sich.

Joachim einigte sich in ebenfalls ausgeglichener Stellung auf Remis.

Hans-Josef gewann im Mittelspiel einen Bauern und nutzte den Vorteil zum Gewinn der Partie.

Ich spielte – wie häufig – als Letzter und versuchte bei gleicher Bauernzahl ein Endspiel „Springer gegen Läufer“ zu gewinnen. Kleinere Ungenauigkeiten meinerseits führten dann doch zur Punkteteilung

19:13 für BSF 1.

Damit sind wir in der Regionalliga auf dem 2. Platz, der zum Aufstieg berechtigen würde!

 

Mannschaftsführer

Harm-Wulf Thelen

Hans Friske Schnellschachturnier 2025

Am 22.11.2025 richteten die Bergischen Schachfreunde zum zweiten Mal das Hans-Friske Schnellschachturnier aus. Es wurde zu Ehren des verstorbenen Schachfunktionärs und Jugendtrainers Hans Friske veranstaltet.

Mit 94 Spielern aus ganz NRW und sogar aus Heidelberg und Hamburg verzeichnete das Turnier einen neuen Teilnehmer-Rekord und brachte die Kapazitäten im Haus Steinbreche an ihre Grenzen.

Gesponsert wurde das Turnier von der Bensberger Bank und der Fa. milaTEC, so dass ausreichende finanzielle Mittel für die Miete, das Catering und die Preise zur Verfügung standen und optimale Bedingungen gegeben waren.

Die Turnierdirektoren Philipp Gelsok und Michael Nölle organisierten dabei zusammen mit einen Helferteam ein perfektes Turnier, das bei den 94 angemeldeten Teilnehmern keine Wünsche offen ließ. Neben den hervorragenden Rahmen- und Spielbedingungen wurden alle Teilnehmer mit Frühstück, Mittagessen, Getränken, Kaffee und Kuchen verköstigt.

 

In der Mittagspause gab es Zeit für Gespräche mit den anderen Schachfreunden, was rege genutzt wurde und die Teilnehmer wurden mit launigen Interviews unterhalten.

Gespielt wurde ein Schnellschachturnier von neun Runden mit einer Bedenkzeit von 15 Minuten je Spieler und Partie. Das hochklassige Teilnehmerfeld, in dem mit Isaac Garner sogar ein Internationaler Meister aus Hamburg war, wurde nach Spielstärke in vier Gruppen eingeteilt, wobei es im Sinne von Hans Friske eine eigenständige Jugendgruppe gab.

 

Alle Partien wurden kollegial und fair gespielt, so dass Schiedsrichter Andreas Schell keine großen Probleme mit der Leitung hatte und mit großer Souveränität bestach. Die Ansage: „Turnierruhe“ und einige strenge Blicke reichten völlig aus, um eine ruhige Atmosphäre zum Überlegen zu gewährleisten. Einige „unmögliche Züge“ wurden mit einer Zeitstrafe von 2 Minuten geahndet.

 

Nach über 400! ausgekämpften und oft hochklassigen Partien standen die Sieger der jeweiligen Gruppen fest. Allein die Herkunft der Sieger zeigt schon die Vielfalt der teilnehmenden Vereine.

Gruppe A:

1. IM Isaac Garner (Hamburger SK)

2. Ilja Belyaev (Vereinslos)

3. Christopher Holzem (SF Heidelberg)

 

 

Gruppe B:

1. Marc Richters (SC Rochade Rütt)

2. Wolfgang Steinbach (SG Solingen)

3. Oswald Gutt (BSF)

 

Gruppe C:

1.  Felix Reimer (Düsseldorfer SK)

2. Orlando Özer (BSF)

3. Wolfgang Krug (BSF)

 

 

Gruppe Jugend:

1. Bardi Aminmansour (SC Agon Neumünster)

2. Julius Botvinnik (Düsseldorfer SK)

3. Sai Rit Arvapalli (Düsseldorfer SK)

 

Alle Platzierungen sind auf der HP unter dem Link: Hans-Friske-Schnellschachopen 2025 | Bergische Schachfreunde von 1923 e.V. einsehbar. Fotos findet Ihr hier.
Weitere Berichte folgen in Kürze.

Das Turnier war ein voller Erfolg und wurde von allen Teilnehmern gelobt. Die BSF planen, das Turnier wegen des großen Erfolges auch 2026 wieder durchzuführen.

Referent für Öffentlichkeitsarbeit BSF
Jochen Eilers

 

Ein toller Tag in Haus Steinbreche

 

Liebe Freunde der Bergischen Schachfreunde,

wieder einmal haben wir gemeinsam einen tollen Turniertag im Haus Steinbreche erleben dürfen, das Turnier ist noch voller, noch lebendiger und auch qualitativ noch besser besetzt gewesen.

Vergessen wollen wir nicht Familie Friske, die uns sogar aus Berlin noch viele Grüße geschickt haben, obwohl sie diesmal nicht persönlich dabei sein konnten:

Wir haben wieder mal alle zusammen einen Ehrenamtler geehrt, der viel für die Jugendarbeit und die Pflege des Schachsports getan hat.

Und, so ganz nebenbei: Alle viel Spaß gehabt!!

In dem Sinne viele Grüße noch einmal an alle Teilnehmer und Schachfreunde

Philipp und Micha

 

 

Finale Gruppen für die Hans-Friske-Schnellschach-Open 2025 sind veröffentlicht

 

Die Vorfreude steigt ständig: nur noch 2 Tage bis zum Start – Samstag zwischen
9:00 – 10:30 ist die Registrierung (bitte nicht verpassen!) und wie im letzten Jahr haben wir ein tolles Starterfeld von 94 Teilnehmern (letztes Jahr waren wir 84). Das Anmeldefenster ist nun leider geschlossen.

Bonbon 1: die Gruppen A und B werden Elo-ausgewertet – hier noch mal der Link zur Hans-Friske-Seite.
Bonbon 2: Ihr findet diesmal ab der vierten Runde die Ergebnisse und Ranglisten bei Chessresults.

Was können wir noch tun, um Euch einen tollen Tag zu machen?

Viele Grüße von
Philipp und Micha

 

Wolfgang Wieferig ist Stadtmeister im Schach in Bergisch Gladbach 2025

Traditionsgemäß richteten die Bergischen Schachfreunde (BSF) 2025 wieder die offene Stadtmeisterschaft im Schach in Bergisch Gladbach aus. Das Turnier fand an sieben Spielabenden wieder unter sehr guten Spielbedingungen in der AWO, dem Vereinsheim der BSF, statt. Finanziell möglich machte die Durchführung des Turniers wieder der Sponsor Bensberger Bank.

Der Vorsitzende der BSF, Johannes Selbach, begrüßte insg. 27 Schachfreunde aus Bergisch Gladbach, Köln und Umgebung, die sich den Titel des Stadtmeisters sichern wollten. Das Turnier wurde im Modus des Schweizer Systems mit sieben Runden ausgelost und  wurde von Turnierleiter Philipp Gelsok hervorragend geleitet. Alle Teilnehmer spielten engagiert, motiviert und sehr fair. Es ergaben sich viel spannende und hochklassige Spiele, die zum Teil über vier Stunden dauerten.

An der anschließenden Siegerehrung nahmen auch der neue Bürgermeister vorn Bergisch Gladbach, Marcel Kreuz, und der 1. Vorsitzende des Stadtsportverbandes Bergisch Gladbach, Dettlef Rockenberg teil. Beide zeigten sich von den Leistungen der Teilnehmer und von der Jugendarbeti der BSF beeindruckt.

Den Titel des Stadtmeisters von Bergisch Gladbach 2025 sicherte sich Wolfgang Wieferig vom SC Schach Uzipus. Er erzielte 6,5 Punkte aus 7 Partien und gab nur ein Remis per Bye ab. Auf dem 2. Platz landete Vorjahressieger Philipp Gelsok von den BSF, der fünf Punkte holte und sich nur dem Turniersieger geschlagen geben musste. Den 3. Platz sicherte sich Maximilian Schäde von den Schachfreunden Brakel aus Dortmund.

 

 

 

Die Ratingpreise in den verschiedenen Spielstärkeklassen gewannen Oswald Gutt (DWZ unter 1800) von den BSF, Jewgeni Radowinski (DWZ unter 1600) von der SG Porz und Michael Hoferichter (DWZ unter 1400), von den BSF.  Den Seniorenpreis sicherte sich Horst Rosenauer von den BSF mit 4,5 Punkten.

 

 

Die Bergischen Schachfreunde wer den auch die Stadtmeisterschaft 2026 ausrichten und freuen sich auf zahlreiche Teilnehmer.

 

Referent für Öffentlichkeitsarbeit
Jochen Eilers

Die heiße Anmeldephase beginnt für unser Hans-Friske-Schnellschachturnier

 

Letztes Jahr haben wir eine erfolgreiche Premiere des Hans-Friske-Schnellschach Turniers erlebt, dieses Jahr wollen wir noch eine Rosine oben drauf packen:

Das Turnier wird in der A- und der B-Gruppe Elo ausgewertet. Eigentlich wollten wir die Elo-Wertung in allen Gruppen machen, aber damit hätten wir in der Jugend und in der C-Gruppe den ein- oder anderen aussperren müssen, der noch keine Fide-ID hat – und da haben wir uns für die Teilnehmer, und gegen die Auswertung entschieden.

Ansonsten werden wir im gleichen Rahmen wie 2024 hoffentlich wieder ein tolles Turnier erleben, und freuen uns auf Eure Anmeldungen.

 

Dieses Jahr müssen wir uns an die Anmeldefristen halten aufgrund der Elo-Wertung, also bitte daran denken, die Anmeldung bis zum 15.11.2025 zu erledigen. 

Wir freuen uns sehr auf Euch und auf das Turnier

Philipp (Gelsok) und Micha (Nölle)

 

Erste Saisonniederlage in der Regionalliga für die BSF I gegen Euskirchen

 

Am 3. Spieltag der Saison in der Regionalliga Mittelrhein musste die 1. Mannschaft der BSF die erste Saisonniederlage gegen Euskirchen hinnehmen.

Die Niederlage war recht unglücklich, da wir einige gute Chancen verpasst haben.

Da mit Spitzenspieler Dawid Pieper und Mannschaftskapitän Harm-Wulf Thelen zwei Stammspieler fehlten, traten wir mit zwei Ersatzspielern, Paolo Becciu und Ihrem Berichterstatter,  an. Nachwuchstalent Paolo Becciu gab sein Debut in der ersten Mannschaft. Er spielte mutig gegen das Morra-Gambit, musste sich aber letztlich in der sehr komplizierten Stellung dem Gegner an Brett acht geschlagen geben. Ich hatte am 7. Brett ein Opfer falsch eingeschätzt, geriet in eine aussichtslose Stellung und musste schließlich ebenso die Waffen zum Zwischenstand von 0:2 strecken.

Die anderen Stellungen waren alle aber sehr vielversprechend, so dass wir noch Hoffnung hatten. Stefan Bosbach an Brett zwei überspielte seinen Gegner im geschlossenen Sizilianer und holte den Anschlusspunkt. Starke Leistung. Hans-Josef Weiser und Uli Schüler kämpften sich beide mit Schwarz aus einer passiven Stellung an den Brettern vier und sechs zum Remis.

 

Beim Zwischenstand von 2:3 verlor Joachim Metzing seine Partie. Joachim hatte Druck aufgebaut und seine Stellung mit einem Bauernopfer noch verstärkt. Irgendwie verlor er aber den Faden und geriet in Zeitnot leider in eine verlorene Stellung.

 Philipp Gelsok stand am Spitzenbrett immer aussichtsreich. Im Turmendspiel mit Mehrbauer zeigte er wieder einmal seine hervorragende Endspieltechnik und gewann das Match.

Beim Stand von 3:4 blieb die Partie von Manfred Harringer. Er hatte zwischenzeitlich 3 Bauern im Endspiel mehr. Ein starker Springer des Gegners bereitete aber noch Probleme. Leider endete die Partie remis und wir verloren unglücklich mit 3,5:4,5.

 

Mit nunmehr 4:2 Mannschaftspunkten stehen wir immer noch auf Platz 3, was einen Relegationsplatz um den Aufstieg bedeuten würde.

Die nächsten Spiele gegen Eschweiler und den Tabellenführer Herzogenrath werden zeigen, wohin die Reise in dieser Saison gehen wird.

Referent für Öffentlichkeitsarbeit
Jochen Eilers

Wolfgang Wieferig ist Stadtmeister im Schach (Manfred Bosbach Turnier) in Bergisch Gladbach 2025

Die Bergischen Schachfreunde gratulieren Wolfgang Wieferig vom SC Schach Uzipus zum Titel des Stadtmeisters im Schach in Bergisch Gladbach 2025. Er erzielte 6,5 Punkte aus 7 Partien und gab nur ein Remis per Bye ab.

Am Freitag, 07.11 findet in der AWO ab 19.30 Uhr die Siegerehrung statt.

Ein ausführlicher Bericht mit allen Siegern und Rating-Preis- Sieger wird im Anschluss auf der Homepage veröffentlicht.

Referent für Öffentlichkeitsarbeit
Jochen Eilers

Unsere Zweite: Das Quäntchen Glück zu wenig Ein Bericht von Frank Lobbes

Bayer Leverkusen ist sehr namhafter Sportverein, vor allem im Fußball und der Leichtathletik seit langem erfolgreich. Doch auch die erste Schachmannschaft, die wir am ersten Novembersonntag als Gäste begrüßen durften, kann nach zwei Siegen in den ersten beiden Spieltagen der SVM Verbandsliga Nord auf eine gute Saison hoffen. Wir wünschten uns natürlich weitere Punkte für den Klassenerhalt. Da wir in kompletter Stammbesetzung antraten, während Leverkusen auf die beiden Spitzenbretter verzichten musste und mit zwei Stammersatzspielern und einem Ersatz aus ihrer dritten Mannschaft antrat, war die Hoffnung durchaus berechtigt.

 

Es lief nach freundlicher Begrüßung an allen Brettern hochkonzentriert an. An den acht Brettern kamen sieben verschiedene Eröffnungen zu Zuge, allein Sizilianisch bei Andreas Dreiocker am zweiten Brett gegen Harald Claßen und an Brett sechs, wo ich Wolfgang Jiritschka gegenüber saß, kam doppelt vor. Christian Heckötter am Spitzenbrett verteidigte sich mit Französisch gegen Stefan Böhm, am dritten Brett sah sich Stefan Gutt mit einem unregelmäßigen Königsbauernspiel von Sebastian Lessing konfrontiert. Ein Hauch Indisch am fünften Brett von Roman Tövs gegen Julian Petrovic und das Londoner System, das Klaus Henseler gegen unseren Oswald Gutt spielte, erweiterten die Palette an Eröffnungen. Wolfgang Preiß spielte zum ersten Male seit Jahren Italienisch gegen Pascal Scheidel und das Damengambit, das zwischen Wolfgang Krug und dem Leverkusener Sinan Yildiran gewählt wurde, ist ein Klassiker seit Jahrhunderten.

 

Wie konzentriert gekämpft und gerechnet wurde zeigt das Fehlen früher Remisen oder Entscheidungen. Andreas an Brett zwei büßte recht früh einen Bauern ein, ein kleiner Rückschlag. An den Brettern eins, drei und sieben entstanden fast zeitgleich nach einer Stunde Nistplätze für Offiziere im Zentrum, nämlich für Stefan Böhm auf Leverkusener Seite und unsere Spieler Stefan Gutt und Wolfgang Preiß. Am achten Brett bekam Wolfgang Krug erst zwei Bauern für die Qualität, doch ein Doppelangriff der gegnerischen Dame kostete einen davon, und der weitere Verlauf würde ganz schwer werden.

 

Das erste Remis gab es nach einem Angebot von Wolfgang Jiritschka an Brett sechs, das ich aufgrund der anrüchigeren Stellung wohl annehmen musste. Zu diesem Zeitpunkt waren fast zwei Stunden gespielt und vieles noch offen. Zwar hatten wir an den Brettern zwei und drei jeweils einen Bauern eingebüßt, die Bretter fünf und sieben sahen recht verrammelt aus, dafür waren die Chancen bei Christian Heckötter, Roman Tövs und Oswald Gutt durchaus gegeben. Wolfgang Krug kämpfte wacker in einem auf Verlust stehenden Endspiel.

 

Das zweite Remis, und wegen des Bauern weniger bei Angriffschancen des Gegenübers, nahm Andreas Dreiocker gegen Harald Claßen an. In der Analyse stellte sich die Position des Leverkuseners als eher vorteilhaft heraus, daher war es ein guter halber Punkt. Christian Heckötter und Stefan Böhm hatten recht lange mit ungleichfarbigen Läufern laviert und erkannten die Stellung kurz danach ebenfalls als Unentschieden an. Kurz vor zwei Uhr war der Wettkampf nach Punkten noch ausgeglichen.

 

Allerdings wagte Oswald nach langer Vorbereitung einen Bauernvorstoß im Zentrum, der ihn in der Folge gleich zwei Bauern kostete. Da war er auf die Verliererstraße abgebogen, hielt aber die Stellung taktisch und wandte den Trick des schnellen Spiels an. Ebenso kam Wolfgang Preiß immer mehr in Bedrängnis durch das geduldig nach vorne drückende Spiel von Pascal Scheidel. So sah es trotz der guten Remisaussichten bei Stefan Gutt und der leicht besseren Stellung von Roman Tövs nach keinem guten Ausgang für uns aus.

 

Ein sehr feines Qualitätsopfer traf unseren Wolfgang Preiß, der seine Stellung als konsolidiert erachtete, „wie aus dem Nichts“, wie er nach der Partie sagte. Die zwei weit vorgerückte Freibauern, die sich Pascal Scheidel durch das Opfer erspielte, kosteten am Ende Wolfgang eine ganze Figur. Seine Partie ging dem unvermeidlichen entgegen, währen Roman Tövs kein Durchkommen gegen Julijan Petrovic gelang und sich die beiden auf eine Punkteteilung einigten. Dann kam, was sich abgezeichnet hatte: Wolfgang Preiß gratulierte seinem Gegenüber, und wir waren offiziell im Rückstand.

 

Stefan Gutt schaffte trotz eines Bauern weniger, ein Turmendspiel im Ausgleich zu halten und ebenfalls mit Remis abzuschließen. Minuten später die große Überraschung: Oswalds Blitz-Taktik führte zum Erfolg, da Klaus Henseler seine Bedenkzeit aus den Augen verlor und überschritt. Ein unverhoffter Ausgleich im Wettkampf. In der letzten laufenden Partie unternahm Wolfgang alles Erdenkliche, das verlorene Endspiel irgedwie zu retten. Bei König gegen König und einem Bauern weniger lies ihm Sinan Yildiran aber keine Chance und fuhr nach gutem Spiel den entscheidenden Punkt für die Leverkusener ein.

 

So stand am Ende, wie schon am ersten Spieltag, ein knappes 15:17 auf dem Spielbericht. Bayer Leverkusen teilt sich mit drei Siegen aus drei Spieltagen mit SK Köln Südwest die Tabellenspitze, während wir auf Platz sieben noch knapp über den Abstiegsplätzen rangieren. In der vierten Runde am 30. November haben wir ein Auswärtsspiel bei den Langenfelder SF, die bisher nicht in ihrer besten Besetzung antreten konnten. Da sind vielleicht die nächsten Punkte in Richtung Klassenerhalt möglich.

Nachgereicht: BSF 3 verliert am zweiten Spieltag in Niederkassel

Mannschaftsführer Jürgen Hertling

Die dritte Mannschaft der Bergischen Schachfreunde hat am zweiten Spieltag der Bezirksliga gegen die zweite Mannschaft der SG Niederkassel mit 3:5 verloren. Niederkassel 2 ist auf dem Papier die stärkste Mannschaft der Bezirksliga und ist an diesem Spieltag auch tatsächlich mit starker Aufstellung angetreten. Wir hatten hingegen wegen Arbeit, Urlaubsreise, Herbstferien und Krankheit eine an allen Brettern schwächere Aufstellung, im Durchschnitt sogar 270 DWZ-Punkte schwächer.
An Brett 1 saß Michael Urban dem FIDE-Meister Christian Bussard gegenüber und geriet in ein Endspiel, das für ihn aussichtslos war. Eine halbe Stunde später verlor auch Yamen Aljalam seine Partie an Brett 6 gegen Ralf Froitzheim. Noch eine halbe Stunde später verbesserte sich die Lage aber wieder. Ingo Arnold erreichte an Brett 7 ein Remis gegen Jonathan Graß und kurz danach gewann Michael Nölle an Brett 5 gegen Michael Walda, der über 300 DWZ-Punkte mehr aufweist! Er konnte ihn mit Weiß mit seiner Lieblingseröffnung unter Druck setzen und allmählich überspielen, eine großartige Leistung. Damit stand es 1,5 zu 2,5.
An Brett 8 war Wolfgang Zimmermann kurzfristig als Ersatzspieler eingesprungen und kämpfte 3,5 Stunden mit vollem Einsatz gegen Markus Reuter, bis schließlich seine ganze Zeit verbraucht war, leider vor dem 40. Zug. Etwas später musste Lisa Nölle an Brett 4 gegen Werner Frehen aufgeben. Damit stand es 1,5 zu 4,5 und der Wettkampf war entschieden. An Brett 3 einigten sich Ulf Steinbach und Andreas Kuhn nach 4 Stunden auf Remis. Dann dauerte es jedoch noch eine ganze Stunde, bis auch die letzte Partie an Brett 2 von mir gegen Alexander Kneutgen zu Ende ging. Nach einer ausgeglichenen Partie war ein Endspiel mit Läufer gegen Springer entstanden. Erst verlor ich durch einen Fehler einen Bauern, dann verlor mein Gegner durch einen ersten Fehler seinen ganzen Vorteil und durch einen zweiten Fehler auch noch die Partie. Nach 5 Stunden und 75 Zügen war der Endstand von 3:5 erreicht.
Zwei Siege und zwei Remis sind bei den gegebenen Verhältnissen ein gefühlter Erfolg!
Die nächste Runde wird erst im Dezember sein.
Jürgen Hertling
Mannschaftsführer