Unser Vorstandsmitglied Christian Eberl – ein Kurzportrait

 

Jeder Verein lebt vom großen Engagement ehrenamtlicher Mitarbeiter, ohne die er nicht existieren kann. Sie stehen oft in der zweiten Reihe und treten nach außen nur selten in Erscheinung, sind aber unverzichtbar.

Unser langjähriges Vorstandsmitglied Christian Eberl, der in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag feierte, ist hierfür ein hervorragendes Beispiel.

Christian trat 2006 in den Verein ein und übernahm schon kurz darauf zahlreiche Ehrenämter. Seit 2010 bekleidet er Vorstandsamt des Schatzmeisters. Diese anspruchsvolle und zeitintensive Aufgabe in einem Verein mit über 100 Mitgliedern erledigt er seitdem hervorragend und mit großer Akribie. Es ist bisher noch keinem Kassenprüfer gelungen, einen „noch so kleinen Fehler“ zu finden, auch nicht dem Autor dieser Zeilen 😊, der es des öfteren versucht hat. In den Jahreshauptversammlungen ist Christian zu jeder Buchungsposition immer auskunftsfähig.

Weiterhin verantwortet Christian die An- und Abmeldungen der Mitglieder im Online-Portal des SB NRW und die Rangfolgemeldungen der Mannschaften. Auch kurzfristige Neuanmeldungen am letzten Tag der Meldefrist erledigt er mit einem Lächeln.

Zusätzlich unterstützt er die Jugendarbeit an den Trainingsterminen auf vielfältige Art, z.B. indem er mit den Kindern die Diplomhefte durcharbeitet und die Prüfungen durchführt.

Das sollte eigentlich als Ehrenamt reichen. Aber weit gefehlt. Christian ist Mannschaftsführer der dritten Mannschaft und sorgt an den Spieltagen für eine vollständige Mannschaft. Jede neue Saison ersetzt er die Abgänge „nach oben“ und bietet eine konkurrenzfähige Mannschaft auf.

Außerdem lässt er es sich nicht nehmen, bei Vereinsturnieren im Duett mit dem 2. Vorsitzenden persönlich die Küche zu betreiben. Seine Frau Elke unterstützt ihn dabei durch das Backen leckerer Kuchen, die sich immer großen Zuspruchs erfreuen. Hierdurch wird jeweils ein schöner Betrag in die Vereinskasse gespült.

Neben seiner ehrenamtlichen Arbeit ist Christian auch ein guter Schachspieler. Er spielt seit dem zehnten Lebensjahr Schach und hat in einer Schulschach-AG angefangen. Mit seiner aktuellen respektablen DWZ von 1626 ist es ihm in diesem Jahr trotz großer Konkurrenz gelungen, souverän in die Meisterklasse der BSF Vereinsmeisterschaft aufzusteigen. Auch in den Mannschaftskämpfen lehrt er manchen Gegner das Fürchten.

Aktuelle Ziele im Schach sind der Aufstieg mit „seiner“ dritten Mannschaft in die Bezirksliga und die Verbesserung der DWZ. Langfristig möchte er einmal an der Kölner Stadtmeisterschaft teilnehmen und sicherlich einmal gemeinsam mit seinem Sohn Niels in einer Mannschaft spielen.

Aufgewachsen ist Christian in Harzgerode im Landkreis Harz. Beruflich arbeitet er als Software-Entwickler im Baubereich. Verheiratet ist er mit Ehefrau Elke, die ihn vorbildlich unterstützt. Er hat zwei Söhne, von denen einen, Niels, ebenfalls die Schachleidenschaft gepackt hat.

Und das Wichtigste zum Schluss: Christian ist vor allem eins: Ein super-sympathisches, immer gut gelauntes und sehr beliebtes Vereinsmitglied!!!!

Die Bergischen Schachfreunde sagen „vielen Dank und weiter so!“ 😊

Referent für Öffentlichkeitsarbeit

Jochen Eilers

Tobias Kügel gewinnt das 28. offene Schnellschachturnier „Helmut Stuhlmüller“

 

Am 20. und 21.07.2019 richteten die Bergischen Schachfreunde BSF das 28. Offene Schnellschachturnier „Helmut Stuhlmüller“ aus. Bei sommerlichen Temperaturen begrüßte der Vorsitzende der BSF, Oswald Gutt, die Rekordteilnehmerzahl von 43 hochmotivierten Spielern im Spiellokal in Bergisch Gladbach. Diese kamen zum größten Teil aus dem Großraum Köln, aber auch aus Bonn, Wermelskirchen, Remscheid, Bochum und sogar aus dem niedersächsischen Delmenhorst.

Unter der Turnierleitung von Stephan Roder und Andreas Oster-Daum wurden neun Runden nach Schweizer System, Bedenkzeit 30 Minuten je Spieler pro Partie, gespielt.

Von Beginn an wurde intensiv um die Plätze und Preisgelder gekämpft. Am Ende konnten sich insgesamt die Elo-Favoriten durchsetzen, wobei die Entscheidung um den ersten Platz erst in der letzten Runde fiel.

 

Hierbei setzte sich der Setzlisten-Erste und vereinslose Tobias Kügel letztendlich verdient mit 7,5 Punkten durch. Sechs Siege und drei Remis sind in dem starken Feld eine hervorragende Leistung. Herzlichen Glückwunsch!

 

 

 

 

 

Auf dem zweiten Platz landete mit Christian Bussard vom Kölner SK Lasker, ein Routinier, der mit sieben Punkten auch ungeschlagen blieb und nur ein Remis mehr als der Sieger abgab.

 

 

 

 

Die größte Überraschung gelang Martin Bigott von der SK Sülz-Klettenberg mit dem dritten Platz. Martin, der vom DWZ-Ranglistenplatz 15(!) gestartet war, erzielte ebenfalls sieben Punkte und spielte dabei gegen acht der zehn Erstplatzierten. Er verpasste den zweiten Platz nur hauchdünn aufgrund der etwas schlechteren Feinwertung.

Vorjahressieger Wilhelm Schulz aus Horrem landete mit sechs Punkten auf dem fünften Platz und war sicherlich nicht ganz zufrieden. Beste Spieler vom ausrichtenden Verein waren mit je 5,5 Punkten Oswald Gutt (Platz 10), Nachwuchstalent Philipp Nichte (Platz 11) und Turnierleiter Stephan Roder (Platz 14).

Aufgrund der hohen Beteiligung der Jugendlichen wurde die Anzahl der Jugendpreise nach Absprache mit dem „Schatzmeister“ Christian Eberl kurzfristig von einem auf drei erhöht.

Preisträger der U20 wurde Kevin Silber vom Delmenhorster SK .

Preisträger der U16 wurde Vincent Klugstedt von der SG Bochum.

Preisträger der U12 wurde Hamzaa Aldos vom SV Wermelskirchen.

 

Besonders erwähnenswert ist die „Reisegruppe“ aus dem 60 km entfernten Wermelskirchen. Jugendwart Henrik Möller hatte in seinem Verein ordentlich die „Werbetrommel gerührt“ und reiste mit insgesamt acht Teilnehmern, vor allem aus dem Jugendbereich, an.

Die BSF freuen sich über die rege Teilnahme aus Wermelskirchen.

Auch wenn einige junge Wermelskirchener eher im südlichen Bereich der Tabelle landeten, zeigten sich hier bereits aufstrebende Talente, u.a. mit Hamzaa Aldos, der den Jugendpreis U12 gewann. Jugendarbeit zahlt sich halt immer aus. Bester Spieler aus Wermelskirchen wurde allerdings mit Sascha Mohaupt ein Routinier und regelmäßiger Teilnehmer des Turniers auf dem vierten Platz.

Insgesamt herrschte eine sehr gute und faire Atmosphäre mit vielen hochklassigen Parteien. Die Teilnehmer waren von der guten Turnierorganisation und der guten Verpflegung durch Christian Eberl und Johannes Selbach wieder sehr angetan. Die Nachfrage nach Brötchen, Kuchen und Getränken war dabei so groß, dass die Küche schließlich komplett ausverkauft war 😊

Die BSF freuen sich auf ein Wiedersehen im Juli 2020

Referent für Öffentlichkeitsarbeit

Jochen Eilers

BSF Saisonbilanz Teil 2: Interner und externer Turnierbetrieb

Unter der hervorragenden Planung, Leitung und Organisation von Turnierleiter Stephan Roder wurden in der Saison 2018/2019 wieder mehrere externe und interne Turniere durchgeführt. Viele engagierte Helfer unterstützten ihn dabei vorbildlich.

 

Externe Turniere

Der Höhepunkt bei den externen Turnieren war sicherlich die Stadtmeisterschaft von Bergisch Gladbach. Mit einer Rekordbeteiligung von 48 Teilnehmern inkl. vier Damen und etlichen Jugendlichen wurde in sieben Runden nach dem Schweizer-System der diesjährige Stadtmeister ermittelt. Das Ereignis fand sogar Beachtung in der regionalen Presse, in der ein großer illustrierter Bericht zu lesen war. Einziger Wermutstropfen war, dass der Titel des Stadtmeisters nicht an einen BSF´ler 😊 sondern verdient an Andreas Kuhn aus Niederkassel ging. Den Titel des Senioren-Stadtmeisters holte sich Alexander Ljuboschiz vom SC Tornado Hochneukirch und Damen-Stadtmeisterin wurde Joselyne Sinner von der SG Porz. Zumindest Junioren- Stadtmeister wurde mit Philipp Nichte ein Eigengewächs der BSF.

Auch das Stuhlmüller-Turnier in den Sommerferien war mit 22 Teilnehmern gut besucht. Hier ist aber bzgl. der Teilnehmerzahl noch Luft nach oben. Wilhelm Schulz vom SV Horrem wurde mit 8,5/9 Punkten souveräner Sieger.

Der Beim Metten-Turnier im November begrüßte der Vorsitzende der BSF Oswald Gutt in seiner launigen Art 32 hoch motivierte Teilnehmer aus ganz NRW im Spiellokal in der AWO von Bergisch Gladbach. Ein Teilnehmer war sogar aus dem 130 km entfernten Bocholt angereist. Florian Meinecke vom SV Turm Sankt Augustin heißt der stolzer Turniersieger. Von Platz 9 der Setzliste gestartet, setzte er sich verdient mit 7 Punkten aus 9 Partien ungeschlagen durch

Interne Turniere

Hochspannend ging es in der diesjährigen Vereinsmeisterschaft zu. Souveräner Vereinsmeister wurde Titelverteidiger Roman Töws. Roman erzielte 7,5 Punkten aus 10 Partien! Ein Zuwachs von 44 DWZ- Punkten und das Überspringen der „1900“ war die verdiente Belohnung!

Bei der Berechtigung, in der nächsten Saison in der A-Gruppe zu spielen, brachten erst Stichkämpfe die Entscheidung. Aufsteiger aus der B-Gruppe war letztlich unser „Obersenior“ Arno Gnass.

Noch knapper ging es im Abstiegskampf in der A-Gruppe zu. Ein Abstiegsplatz wurde zwischen drei Spielern, Horst Rosenauer, Volker Kühnast und Nuh Türkkan ausgespielt. Erst im Blitzen traf es dann Horst, der nächsten Saison in der B-Gruppe antreten muss.

Beim Vereinspokal konnte sich Manfred Harringer erfolgreich im 16-er Feld durchsetzen und wiederholte dabei seinen Vorjahreserfolg. Im Duell der Favoritengegen Philipp Gelsok endete das Halbfinale in der regulären Partie remis. Im anschließenden Stickkampf per Blitz setzte Manfred sich knapp aber verdient mit 2,5:1,5 durch. Im Finale besiegte er dann mit Hellmuth Böttger  die positivste Überraschung des Turniers.

Beim Monatsblitz, an dem insg. 22 Spieler teilnahmen, lagen die Favoriten Harm-Wulf Thelen, Jochen Eilers und Philipp Gelsok lange gleichauf. Die Entscheidung fiel erst in der letzten Runde im Mai, als Philipp sich mit seinem ersten Platz auch den Gesamtsieg sicherte. Urkunde und Pokal wurden dem stolzen Sieger dann auf der Jahreshauptversammlung durch den stellv. Turnierleiter Andreas Oster-Daum überreicht.

Großem Anklang fanden mit Teilnehmerzahlen über 20 wie immer das Weihnachts- und das Brezelblitz zum Jahresende, wo in lockerer entspannter Atmosphäre geblitzt und geschlemmt wurde.

Referent für Öffentlichkeitsarbeit

Jochen Eilers

BSF- Saisonbilanz Teil 1: Teilnahme an den Mannschaftswettbewerben

 

Eine insgesamt erfolgreiche Saison 2018/2019 spielten die sechs Mannschaften der BSF in den verschiedenen Schachligen, so dass der Vorsitzende Oswald Gutt zufrieden sein konnte.

Das Highlight setzte die erste Mannschaft in der Verbandsliga Nord. Nach mehreren Anläufen in den Vorjahren schaffte die Mannschaft in dieser Saison den Aufstieg. Als Erstplatzierter steigen die BSF aufgrund einer Sonderregelung in dieser Saison sogar zwei Klassen auf und spielen nächstes Jahr in der neu implementierten NRW- Klasse, der fünft höchsten deutschen Spielklasse überhaupt. „Das ist seit Bestehen der BSF die höchste Spielklasse, in der wie je gespielt haben, freut sich Mannschaftsführer Oswald Gutt.

Der Aufstieg kam durch eine insgesamt sehr homogene Mannschaftsleistung zustande, bei der Harm-Wulf-Thelen und Ihr Berichterstatter Jochen Eilers als Topscorer herausragten.  Für die nächste Saison kann nur der Klassenerhalt das ausgegebene Saisonziel sein. Nach aktuellem Stand bleibt die erste Mannschaft in der aktuellen Aufstellung bestehen und geht das Ziel optimistisch an.

Die zweite Mannschaft spielte in der Verbandsliga Süd ebenfalls stark, musste aber denkbar knapp gegen die übermächtige Konkurrenz den Abstieg in die Bezirksliga hinnehmen. Dieser stand erst nach der letzten Runde fest, als man gegen Porz IV nicht gewinnen konnte. In der nächsten Saison kann die zweite Mannschaft wieder eine schlagkräftige Aufstellung aufbieten und Mannschaftsführer Stefan Gutt peilt den direkten Aufstieg an.

Auch die dritte Mannschaft konnte den Abstieg aus der Bezirksliga in die Bezirksklasse nicht vermeiden. Leider musste die Mannschaft oft ersatzgeschwächt antreten und landete schließlich auf dem neunten Platz. Erfreulich ist das Ergebnis von Nachwuchshoffnung Philipp Nichte, der am dritten Brett 4,5 Punkte und einen satten DWZ- Zuwachs von 29 Punkten verzeichnen konnte. Mannschaftsführer Christian Eberl wird sicherlich in der nächsten Saison wieder eine starke Truppe zur Verfügung haben und strebt ebenfalls die Wiederaufstieg an.

Die vierte Mannschaft schaffte mit etwas Glück und Geschick den Klassenerhalt in der Bezirksklasse-Ost. Der Grundstein wurde dabei schon in der ersten Runde gelegt, als man den SC Poller Schachesel 1 mit 23:9 Brettpunkten besiegte. Dieses gewonnene Duell gab letztendlich auch den Ausschlag zum Klassenerhalt. Leider musst die vierte Mannschaft in der Saison auch oft mit mehreren Ersatzspielern antreten. In der nächsten Saison kann lt. Mannschaftsführer Jürgen Hertling nur der Klassenerhalt das Saisonziel sein.

Die fünfte Mannschaft, die in der Bezirksklasse West spielte, verpasste den rettenden neunten Platz leider knapp, landete leider auf einem Abstiegsplatz und steigt in die erste Kreisklasse ab.

Die sechste Mannschaft schaffte, geleitet von Spielführer Stephan Roder, in der zweiten Kreisklasse den vierten Platz, der zum Aufstieg in die erste Kreisklasse berechtigt. Da diese Mannschaft aus vielen Jugendlichen und Schülern besteht, die noch spielerisches Potenzial „nach oben“ haben, sollte der Klassenerhalt in der nächsten Saison auch möglich sein.

Erfreuliches konnte Mannschaftsführer Oswald Gutt auch von der Seniorenliga berichten. Zwar konnte der Titel des Seniorenmeisters nicht verteidigt werden, da der Brühler SK zu stark war, allerdings erreichte die Mannschaft einen Sieg gegen den Klub Kölner Schachfreunde aus der NRW- Liga, bei dem Oswald  sogar Wolfgang Hübner, den Bruder des ehemaligen Weltklassespielers GM Robert Hübner bezwingen konnte. Insgesamt erreichte die Seniorenmannschaft den zweiten Platz und wurde damit Vizemeister.

Auch die Vierer-Mannschaft zeigte beim Mannschafts-Pokalwettbewerb eine starke Leistung. In der Besetzung: Manfred Harringer, Hans-Josef Weiser, Harm-Wulf Thelen und Oswald Gutt schlugen die BSF ebenfalls den NRW- Ligisten KKS und überstanden die Vorrunde. Überragend ist dabei die Leistung von Manfred Harringer zu bewerten, der am Spitzenbrett Peter Wacker mit einer DWZ von 2276 Punkten besiegte. Auf NRW- Ebene war aber mit einem 0:4 gegen den übermächtigen Gegner SV Weidenau/Geisweid 1 in der ersten Runde Schluss.

Zurzeit laufen die Planungen für die Mannschaftsaufstellungen in der nächsten Saison auf Hochtouren. Da viele Spieler bereits wieder ihre grundsätzliche Bereitschaft zur Teilnahme an den Mannschaftskämpfen signalisiert haben, geht der Vorstand mit Optimismus in die neue Saison.

Referent für Öffentlichkeitsarbeit
Jochen Eilers

Philipp Gelsok gewinnt das Monatsblitz 2018/2019

 

 

Der verdiente Sieger beim Monatsblitz 2018/2019 ist Philipp Gelsok aus der ersten Mannschaft der BSF. Er setzte sich damit nach einem energischen Endspurt gegen insg. 22 Teilnehmer durch.

 

 

10 Monate lang wird unter der Turnierleitung von Stephan Roder – mit tatkräftiger Unterstützung von unserem Vorstand Oswald Gutt – an jedem ersten Dienstag im Monat geblitzt, um den Sieger der Saison zu ermitteln. Die acht besten Ergebnisse fließen dabei die Jahreswertung ein. Die Spiele in der aktuellen Spielzeit zeichneten sich insgesamt durch eine große Fairness und angenehme Atmosphäre aus. Die Teilnehmerzahl lag bei durchschnittlich zwölf Spielern, was einer ordentlichen Beteiligung entspricht.

In dieser Saison sah es lange so aus, als ob einer der „üblichen Verdächtigen“, wie Harm-Wulf Thelen, Oswald Gutt oder Jochen Eilers das Rennen wieder machen würde. Auch Titelverteidiger Patric Hennig lag zu Jahresbeginn noch gut im Rennen, fiel aber im Verlauf des Turniers zurück.

Ein sehr starker Endspurt und eine kleine Schwächephase der anderen Favoriten brachte Philipp immer weiter an die Tabellenspitze. Vor dem letzten Monatsblitz im Mai lag er erstmalig und denkbar knapp mit 1,5 Punkten Vorsprung vor Jochen an der Spitze. Auch Harm-Wulf Thelen lag mit 8,5 Punkten Rückstand noch in Reichweite. So musste der letzte Monatsblitz die Entscheidung bringen. Die Favoriten schenkten sich nichts und erspielten Punkt um Punkt. Schließlich legte Philipp mit seinem Sieg gegen Jochen den Grundstein für den Sieg, den er sich in den letzten Runden nicht mehr nehmen ließ.

Auf den Plätzen zwei und drei landeten mit Jochen und Harm-Wulf  zwei Routiniers, die immer auf den vorderen Plätzen zu finden sind.

Ab September 2019 geht es weiter. Dann kann Philipp den Titel gegen die hochmotivierte und schon startbereite Konkurrenz verteidigen.

Referent für Öffentlichkeit
Jochen Eilers

Erfolgreiche Beteiligung der BSF- Spieler an der Kölner Stadtmeisterschaft 2019 im Schach

Zitat

  Manfred  Harringer, frisch gebackener Pokalsieger der BSF, berichtet:

Bei der 61. Offenen Kölner Stadtmeisterschaft des KSV waren wir mit 5 Teilnehmern gut vertreten, auch unter den Preisträgern, s. u. Es wurden 7 Runden in bester Umgebung gespielt, im Saal des Sport & Olympia-Museums, mit Blick auf den Rhein. Es gab 92 Teilnehmer, mit IM Dieter Morawietz an der Spitze, der auch mit 6 ½ Punkten den gut dotierten Hauptpreis gewann. Wir haben uns diesmal so einsortiert:

9. Manfred Harringer mit 5 Punkten + Gewinn des Seniorenpreises, 31. Jürgen Hertling mit 4 Punkten + 2. Preis seiner Ratinggruppe, obwohl er die beiden BSF-interne Duelle gegen Manfred Harringer und Christian Schüers unglücklich verloren hatte, 47. Gregory Yon mit 3 ½ Punkten, 58. Stephan Roder mit 3 Punkten, 70. Christian Schüers mit 2 ½ Punkten.

Alle wurden herzlich eingeladen, im nächsten Jahr am selben Ort am 62. KSV Open teilzunehmen, im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums des KSV.

Weitere Informationen:
Auslosungen, Ergebnisse und Tabellen
Rheinische Anzeigenblätter
Kölner Stadtanzeiger

BSF-Vereinspokal 2019: Erfolgreiche Titelverteidigung von Manfred Harringer

Die BSF gratulieren Manfred Harringer zum Gewinn des Vereinspokals 2019. Manfred setzte sich erfolgreich durch und konnte damit seinen Vorjahreserfolg wiederholen.

Stephan Roder verzeichnete am 1. Spieltag des im K.O.-Systems ausgetragenen Vereinspokals 16 angemeldete siegeshungrige Spieler, die hochmotiviert und mit Spannung auf die Auslosung warteten.

Schon in der ersten Runde gab es intensive und hart umkämpfte Partien, wobei sich letztendlich meistens die Favoriten durchsetzen konnten.

Im Viertelfinale traten dann in den Partien Preiß-Rosenauer und Harringer-Winckler bereits einige Hochkaräter gegeneinander an.  Einen besonderen Erfolg erzielte in dieser Runde Turnierleiter Stephan Roder, der seine Partie gegen den um über 500 DWZ-stärkeren Gegner Philipp Gelsok remis halten konnten und sich erst im Stichkampf geschlagen geben musste.

Im Halbfinale kam es bereits zum Spiel der beiden Turnierfavoriten Manfred Harringer und Philipp Gelsok. Die Partei endete ausgekämpft remis. Den Stichkampf konnte Manfred dann hauchdünn mit 2,5:1,5 Punkten für sich entscheiden.

Die größte und positivste Überraschung des Turniers war aber Hellmuth Böttger. Als Zwölfter der Setzliste schaffte er es bis ins Finale und besiegte auf seinem Weg mit Gregory Yon, Christian Schüers und im Halbfinale Wolfang Preiß drei starke Spieler. Sein Lohn hierfür: Finalteilnahme und ein sattes DWZ- Plus von 59 Punkten.

Im Endspiel setzte sich schließlich der Favorit Manfred Harringer mit seiner Routine und Spielstärke durch. Nach der Titelverteidigung benötigt Manfred noch einen Sieg im nächsten Jahr und er darf den Pokal als drei maliger Sieger behalten.

Im Supercup sind jetzt mit den Teilnehmern Manfred Harringer (Pokalsieger) und Roman Töws (Vereinsmeister) wieder hochklassiger Partien zu erwarten.

Referent für Öffentlichkeitsarbeit
Jochen Eilers

Schach Verbandsliga: die erste Mannschaft der Bergischen Schachfreunde sichert sich mit einem Remis gegen Kalk/Deutz den Aufstieg!

Es ist geschafft. Am zehnten und vorletzten Spieltag in der Schach- Verbandsliga hat die erste Mannschaft der BSF den Aufstieg mit einem 16:16 Mannschaftsremis endgültig perfekt gemacht. Aufgrund der Neustrukturierung des NRW- Ligabetriebs entscheidet sich aber erst im letzten Saisonspiel, ob wir als Tabellenführer in die neu implementierte NRW-Klasse oder als 2/3 platzierte Mannschaft in die Regionalliga aufsteigen.

Motiviert und in Bestbesetzung fuhren wir am Sonntag zum Spitzenspiel zur SG Kalker/Deutzer 1. Mannschaftsführer Oswald Gutt hatte als Ziel ausgegeben, die Tabellenführung zu verteidigen und den Aufstieg abzusichern.

Leider fing der Kampf schlecht an. Hans- Josef Weiser war an Brett drei nach einer Ungenauigkeit in der Eröffnung in die Defensive geraten und hatte mehrere Schwächen in seiner Stellung. Sein Gegner nutze diese gut aus, so dass wir schnell in Rückstand gerieten.

Zum Glück konnte Ihr Berichterstatter am zweiten Brett postwendend den Ausgleich herstellen. Nach der Wolga-Benkö Eröffnung hatte ich eine Druckstellung erhalten und konnte einen Bauern belagern. Nach einer taktischen Kombination gewann ich eine Figur und kurz darauf die Partie.

Harm-Wulf Thelen hatte sich nach ca. 30 Zügen eine „typische Thelen- Stellung“ erspielt. Eine leichte Druckstellung mit positionellen Vorteilen ohne Gegenspiel des Gegners. Zug um Zug verstärkte er den Druck, um schließlich mit einem Qualitätsopfer einen unaufhaltsamen Freibauern zu erhalten. Kurz darauf gab sein Gegner auf. Starkes Finale, Harm-Wulf!!

Am Spitzenbrett zeigte auch Stefan Bosbach eine starke Leistung. In der Sizilianischen Eröffnung stand er gegen den Kalk/Deutzer Spitzenspieler Oliver Lunnebach mit einer DWZ von 2117 immer leicht besser und erzielte ein nie gefährdetes Remis. Zwischen zeitlich sah es sogar danach aus, dass Stefan sogar auf Gewinn stand. Die Analyse wird es zeigen.

Manfred Harringer traf an Brett 2 auf einen sehr starken Gegner, der in dieser Saison bereits sechs Siege verzeichnen konnte. Nach der Eröffnung hatte Manfred leider eine schwache Königsstellung, die sein Gegner in der Zeitnotphase gekonnt trotz Manfreds starker Verteidigung ausnutzte.

Oswald Gutt kannte am achten Brett die Eröffnung nach 1. b4 besser als sein Gegner. Schließlich erspielte er sich auf der B-Linie im Damen-/Turmendspiel einen Mehrbauern. Leider konnte sein Gegner aber den Freibauern blockieren, so dass sich Oswald mit einem Remis begnügen musste.

Nach der Zeitnotphase liefen beim Zwischenstand von 13:13 noch zwei Partien, in denen wir recht aussichtsreich standen.

Philipp Gelsok zeigte seinem Gegner dann an Brett sechs, wie man einen „guten

Springer“ + Turm gegen einen „schlechten Läufer + Turm“ ausnutzt und gewann das Endspiel souverän. Jetzt war das Remis schon sicher.

Christian Heckötter hatte an Brett 5 die ganze Partie über nach der Trompowksy- Eröffnung eine überlegene Position, ebenfalls mit einem „guten Springer“ gegen einen schlechten Läufer. Die Stellung war allerdings recht geschlossen und nicht leicht zu öffnen. Bei seinen Angriffsbemühungen überzog Christian die Stellung und verlor die Partie unglücklich zum Endstand von 16:16.

Wir liegen jetzt punkgleich mit Langenfeld auf dem ersten Tabellenplatz Damit haben die BSF insgesamt schon vor der letzten Runde eine herausragende Saison gespielt und Mannschaftsführer Oswald Gutt zeigte sich sehr zufrieden. Aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs können wir mit einen Sieg gegen Porz am letzten Spieltag am 19.05.19 sogar aus eigener Kraft in die NRW- Klasse aufsteigen!

 

Das wäre dann, wie man so schön sagt, die Kirsche auf der Sahnetorte.

Referent für Öffentlichkeitsarbeit
Jochen Eilers

BSF Vereinsmeisterschaft: Spannende Stichkämpfe um den Klassenerhalt und Aufstieg in der A-Klasse

 

Am vergangenen Freitag wurden in mehreren Stichkämpfen die letzten Plätze für die Vereinsmeisterschaft 2019/2020 vergeben. Die Spiele, die von Turnierleiter Stephan Roder souverän geleitet wurden, waren sehr spannend und wurden von vielen Fans und Zuschauern beobachtet.

In der B-Gruppe hatte Christian Eberl den ersten Platz belegt und sich damit den Aufstieg gesichert.

Auf dem zweiten Platz befanden sich Jürgen Hertling und Arno Gnass, so dass ein direkter Stichkampf entscheiden musste.

Nach 3 engen Schnellschach-Spielen setzte sich unser „Obersenior“ und Routinier Arno Gnass etwas glücklich, aber letztlich verdient mit 2:1 Punkten durch. Er zeigte dabei neben Schach-Können auch gute Nerven, da er nach der ersten Partie zurücklag und unbedingt gewinnen musste, was ihm nach wechselhaften Partieverlauf auch gelang.

 

Noch spannender ging es im Abstiegskampf in der A-Gruppe zu. Burkhard Behle war auf dem letzten Tabellenplatz bereits abgestiegen. Der zweite Abstiegsplatz wurde zischen drei Spielern, Horst Rosenauer, Volker Kühnast und Nuh Türkkan ausgespielt.

In den Schnellschachpartien, die zum Teil auf hohem Niveau gespielt wurden, knisterte es vor Spannung. Jeder Spieler gewann und verlor jeweils eine Partie, so dass drei Blitzpartien die Entscheidung bringen mussten. Hier setzen sich schließlich knapp Nuh Türkkan und Volker Kühnast durch. Horst Rosenauer kämpfte in der entscheidenden Partie bis in die letzte Minute der Bedenkzeit, gab dann aber fair auf und gratulierte den Siegern.

Aus der B-Gruppe abgestiegen sind Andreas Oster-Daum und Vorstandsmitglied Johannes Selbach, die in der nächsten Vereinsmeisterschaft in der C-Gruppe sicherlich als Favoriten antreten.

Die Vereinsmeisterschaft 2019/2020 beginnt im November 2019 und verspricht in allen drei Gruppen A, B, C wieder spannende Spiele.

Referent für Öffentlichkeitsarbeit
Jochen Eilers

Oswald Gutt kommentiert

Partie Michael Kronseder (Hürth-Berrenrath Senioren) gegen Oswald Gutt (BSF Senioren)

1.e4 e6 Nach längerer Zeit griff ich wieder zu meiner „alten Liebe“, der Französischen Verteidigung. 2.d4 d5 3.Sc3 Sf6 In meinen mittlerweile 106 mit Schwarz gespielten Französisch-Partien kommt das Winawer-System mit 3…Lb4 so gut wie nicht vor. Bis heute vertraue ich dagegen der klassischen Aufstellung. 4.Lg5 Die meisten Spieler, gleich welcher Spielstärke, vertrauen heutzutage auf den Vorstoß des Königsbauern (4.e5), der sog. Steinitz-Variante, benannt nach dem ersten offiziellen Schachweltmeister. Mit dem Textzug gibt mein Gegner zu erkennen, dass auch er „klassisch“ spielen möchte. 4…Lb4 [Die berüchtigte McCutcheon-Variante, die scharfes Spiel ergibt. Meine Resultate mit dieser Spielweise sind allerdings nicht gerade berauschend, aber ich hoffte auf den Überraschungseffekt. Stattdessen führt 4…Le7 5.e5 Sfd7 6.h4 Lxg5 7.hxg5 Dxg5 8.Sh3 De7 9.Sf4 zum Aljechin-Chatard-Angriff, der zwar objektiv für Weiß keinen Vorteil ergeben sollte, dennoch Schwarz eine sorgfältige Verteidigung abverlangt, will er nicht gleich in der Eröffnung ein Desaster erleben.] 5.e5 h6 6.Le3

Kronseder-Gutt Diagramm 1 nach Zug 6 von Weiß
Nach dem 6. Zug von Weiß

[6.Ld2 Lxc3 7.bxc3 (7.Lxc3?! Se4 8.Lb4 c5 9.dxc5 Sxf2! ist eine alte Falle) 7…Se4 galt über Jahrzehnte als die Hauptvariante im McCutcheon. Der Textzug ist jüngeren Datums und beabsichtigt die Stärkung des Zentrums, sogar auf Kosten eines Bauern.] 6…Se4 7.Dg4 Kf8 [In seinem umfangreichen Werk „The Modern French“ analysiert der serbische GM Dejan Antic ausführlich 7…g6 und hält dies in Verbindung mit späterem …h5 und Vertreibung der weißen Dame für eine aussichtsreiche schwarze Fortsetzung. Den Textzug erwähnt Antic am Schluss seiner Ausführung mit den Worten, „dieser sei natürlich auch spielbar“. Mein Pech, dass ich erwähntes Buch lange nicht mehr in der Hand hatte, jedenfalls wird mir das „spielbare“ Kf8 in der Partie noch viel Kummer bereiten.] 8.Ld3 [8.Sge2] 8…Sxc3 9.a3 La5 10.Ld2 c5 11.Lxc3?!

Kronseder-Gutt Diagramm 2 nach Zug 11 von Weiß
Nach dem 11. Zug von Weiß

[11.bxc3] 11…cxd4?! [Nachdem Weiß im 8. und 11. Zug doch recht nachlässig agierte, hätte ich nun mit 11…Lxc3+ 12.bxc3 Da5 13.Kd2 Sc6 eine nahezu klassische Druckstellung am Damenflügel und im Zentrum erreichen können. Stattdessen löse ich die Bauernstruktur zu Gunsten des Weißen auf, der nun für den Minusbauern eine harmonische Position mit Initiative erhält. Hier merkte ich, dass ich mein „Französisch dringend wieder aufpolieren“ muss.] 12.Lxa5 Dxa5+ 13.b4 Db6?! [klebt am Mehrbauern, etwas sicherer war 13…Dc7] 14.Se2?! [14.Sf3] 14…Sc6 15.f4 Ld7 16.0–0 [Fritz 13 plädiert für 16.Dh4] 16…Se7 17.Kh1 Sf5 18.Lxf5 exf5 19.Df3 Lb5 20.Tfd1 Lxe2 21.Dxe2 Tc8 [Noch kein Fehler, aber 21…g6 oder sogar 21…Ke7 waren angebracht, um die Zeit, die mein Gegner für den Rückgewinn des Bauern aufbringt, für die Evakuierung meines Königs zu nutzen.] 22.Td3 h5?! [22…Tc4] 23.Tad1 Db5? [23…Tc4 24.Df3 Th6 25.h3 Tg6 war immer noch ausgeglichen. Nach dem fehlerhaften Textzug ergreift Weiß die Initiative.] 24.Df2 Da4? [Nun wird´s langsam kritisch, 24…Dc4 25.Txd4 Dxc2 26.T4d2 Dc6 27.Dxa7 war schlecht genug für Schwarz, hält aber vielleicht soeben noch.] 25.Dxd4 Weiß steht auf Gewinn, da der Schwarze praktisch mit einem Turm weniger spielt. 25…Dxc2 26.Dxd5 Th6?! 27.Dxb7 Kg8?

Kronseder-Gutt Diagramm 3 nach Zug 27 von Schwarz
Nach dem 27. Zug von Schwarz

[27…Dc7] 28.Dxc8+ wickelt in ein total gewonnenes Endspiel ab. 28…Dxc8 29.Td8+ Dxd8 30.Txd8+ Kh7 Eigentlich war es an der Zeit aufzugeben. Michael ist ein talentierter Angriffsspieler, und oft konnte ich beobachten, wie er weit stärkere Gegner mit seinem Spielstil in Verlegenheit oder sogar in die Niederlage stürzte. Doch auch dieses Endspiel sollte für ihn leicht gewonnen sein…oder? 31.Td7?! [ungenau, nach 31.Td6 g6 32.Ta6 gehen bei Schwarz definitiv die Lichter aus.] 31…Ta6 32.Td3 Tc6 33.g3 Tc7 34.Kg2 g6 den hätte ich besser mal im 21. Zug gemacht. 35.b5 Kh6 36.Tb3 [erschwert den Gewinn, besser war 36.Kh3] 36…h4 soll Verwirrung stiften… 37.gxh4?! …was auch gelingt. 37…Kh5 38.Kh3 Tc4 Ich bin wieder im Spiel, auch wenn es objektiv immer noch nicht zum Unentschieden reicht. 39.Kg3 Tc1 [39…Ta4 erschwert die weiße Aufgabe maximal, aber mittlerweile schien der Berrenrather über sich selbst so genervt, dass er langsam die Contenance verlor.] 40.a4?! [40.Td3] 40…Tg1+ 41.Kf2 Ta1 42.b6?

Kronseder-Gutt Diagramm 4 nach Zug 42 von Weiß
Nach dem 42. Zug von Weiß

[ein echter Murkszug in Panik, 42.Tb4 Kg4 43.Ke3 Kxh4 44.Kd3 Ta3+ 45.Kc2 Kg4 46.Kb1 Th3 47.a5 Txh2 48.b6 axb6 49.axb6 Th8 50.Kc2 g5 51.b7 Tb8 52.fxg5+ Kxg5 53.Kd3 f4 ist nach Fritz remis, aber wer hätte das von uns beiden gesehen?] 42…axb6 43.Txb6 Txa4 immer noch remis 44.Ke3 aus weißer Sicht bestenfalls noch remis 44…Kg4 45.e6? unfassbar, aber jetzt verliert er noch! 45…Te4+ Völlig frustriert reichte mir Michael die Hand zur Aufgabe und verschwand, verständlich, hatte er mich doch durch couragiertes Spiel am Rande der Niederlage! Dies war aber unsere einzige kritische Partie des Wettkampfes, meine Mannschaftskameraden siegten alle überzeugend, und so fuhren wir mit einem 4:0 im Gepäck heim. 0–1